"Im Frühjahr 1992 hörte ich Dario Fo in einem Theater in Genua von "Johan Padan a la descoverta de le Americhe" erzählen. Zuerst berichtete er, wie er mit Hilfe von Chroniken und alten Dokumenten an die Geschichte gekommen war." (Richard Hey, 1926-2004)
Sparky nennt sie den Hund, der ihr auf der Straße zuläuft und sie auf ihrer fantastischen Reise begleiten wird. "Ich bin Forscherin", erklärt sie ihm, denn sie erforscht Klänge und Resonanzen, außerdem forscht sie über Sprache und Schrift, Gesten, Geräusche, Gerüche, Bilder. "Ich bin eigentlich Musiker", sagt Sparky. Und Musik ist auch hier das fünfte Element.
Das Hörspiel handelt von Livingstones afrikanischer Zeit und greift dabei auf authentische Zeugnisse zurück: auf Livingstones eigenen Bericht über seine erfolgreichen, in England vielbejubelten "Neuen Missionsreisen" (1858-64) und auf Tagebuchaufzeichnungen seiner "Letzten Reise" (1865-73), die in einem Fiasko endete.
"Mein Name ist Giovanna Rosalia Calvaruso, meine Mutter nannte mich Savariella. Vor einer Woche brannte unser Haus, meine Eltern sind tot, seither arbeite ich als Chauffeurin in einer Bank in Florenz."
Im Jahre 1803 bietet sich dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Thomas Jefferson, die Gelegenheit, das im Westen angrenzende Louisiana von Frankreich zu kaufen. Er beauftragt die Offiziere Meriwether Lewis und William Clark, diesen wilden Westen in jeder Hinsicht zu erkunden.
Mit zwölf Jahren ist Julia aus den Schweizer Bergen fortgezogen. Jetzt ist sie Mitte 20, lebt in der Stadt und führt das, was man ein modernes Leben nennt. Aber eigentlich weiß sie nicht, wo sie hingehört.
Das Expeditionstagebuch von Lewis und Clark über die Erkundung des amerikanischen Westens hat künftigen Trecks von Händlern und Siedlern den Weg gewiesen und so unterschiedliche Schriftsteller wie Fenimore Cooper und Edgar Allan Poe zu Landschaftsbeschreibungen und Romanhandlungen inspiriert.
Es ist ein in Routine erstarrtes, ödes Leben, das die etwa 30-jährige Ehefrau eines erfolgreichen Zahnarztes und Mutter eines Kindes führt. Eines Tages wird sie von einer rätselhaften und andauernden Schlaflosigkeit erfasst.
"Dieses Hörspiel ist eine kunstvolle Komposition aus Meeresrauschen, Möwenkreischen, Musik und pseudodokumentarischen und imaginären historischen Texten. Ausgehend von der Biografie des französischen Weltumseglers Louis Antoine Bougainville führt uns das Liquid Penguin Ensemble in ein fiktives Museum von Bougainvilles Horizontbetrachtungen."
Seit zehn Jahren arbeitet Veronika bei Kurban & Söhne. Jetzt droht die Entlassung. Das einstige Familienunternehmen ist zum Spielball globaler Finanzjongleure geworden, Personal soll abgebaut werden. Mit zynischen Angeboten werden die Mitarbeiter zur freiwilligen Kündigung gedrängt.
Die Künstlerin A K Dolven produzierte im Herbst 2012 in New York gemeinsam mit John Giorno die Soundarbeit "JA! as long as I can": Zwei Stimmen im künstlerischen Dialog, der nur das Wort "Ja" als reines Geräusch durch den Atem treibt und so zum musikalischen wie emotionalen Assoziationsfeld werden lässt.
Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter der Entomologie. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten.
Brigitte Bardot als Französischlehrerin, ein Philosoph als Hausmeister, ein Direktor, der Klingeln übt, ein Klavierstimmer, der lieber schwatzt, eine Mona Lisa, die verschwindet und jede Menge internationale Residenzhopper: das sind die Figuren in Antje Vowinckels vielstimmiger Collage aus der Cité des Arts in Paris, einem Gebäudekomplex für 300 Künstler aus aller Welt.
Heute besteigt Jean-Henri Fabre mit Jerôme, Favier, einem Bergführer und seinem Esel den Mont Ventoux. Zuallererst wird für gute Verpflegung gesorgt! Es bleibt das Geheimnis der französischen Regisseurin Marguerite Gateau, wie sie den Duft des ›Midi‹ hineinzaubert - Ziegenkäse, Lavendel und Eseldung.
Kriwets "ROTOR" von 1961 ist die unaufhörliche Rede eines namenlosen Ich. Kriwet selbst hat sich an eine Auswahl und neue Zusammenfügung gewagt. Mit fünf jungen Schauspielern werden extrahierte Textteile rhythmisch überlagert, chorisch arrangiert oder den Redefluss demonstrierend collagiert.
Jean-Henri Fabre findet in der Provence, den Wiesen und Wäldern Südfrankreichs, das Forschungsfeld seines Lebens. Er legt großen Wert darauf, die Insekten in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu studieren.
Robert Pinget (1919-1997) war ein Schweizer Schriftsteller und radikaler Vertreter des "nouveau roman" der französischen Literatur.
Jean-Henri Fabre lebte zu einer Zeit, als man die ersten Wasserstoffballons vom Erdboden abheben sah. Die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt forderte erste Opfer in den Fabriken.
Robert Pinget (1919-1997) war ein Schweizer Schriftsteller und radikaler Vertreter des "nouveau roman" der französischen Literatur.
Es ist der französischen Geräuschemacherin Dominique Aubert zu verdanken, dass neben der Forscherfigur Fabre auch die kleinsten Hauptdarsteller zu hören sind. Sie hat die Vielfüßler und Hautflügler akustisch unter die Lupe genommen und stellt uns damit ein bisher vielleicht unerhörtes Wunderwerk der Natur vor.
W. ist die Aufschrift auf einem Papierbündel und einem Paket, in dem eine störende Schwester, ein stummer Vater, eine entfernte Mutter auf die Post gebracht und verschickt werden, um vom Adressaten - einem Leser/Hörer - Stück für Stück einverleibt zu werden.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Netzwerk Recherche Treffen in Hamburg
Sendezeit: 15.06.2013, 23:45
Berlin: Lange Nacht der Autoren - Abschluss der Berliner Autorentheatertage
Sendezeit: 15.06.2013, 23:37
Florentine Klepper inszeniert in Dresden den "Fliegenden Holländer"
Sendezeit: 15.06.2013, 23:05
dradio-Recorder
im Beta-Test: