Die Hochwasser werde sich ins kollektive Gedächtnis einprägen und dazu führen, Eigennutz für die Gemeinschaft zurückzustellen, erklärt der Therapeut Stephan Grünewald. Viele Menschen verspürten angesichts der Überschwemmungen den Wunsch, anderen zu helfen.
Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich glaubt nicht, dass Waffenlieferungen oder militärische Interventionen der USA geeignet sind, den Syrienkonflikt zu beenden. "Wir müssen jetzt alles unternehmen, dass die Diplomatie noch eine Chance hat", sagte er.
Der demografische Wandel stellt uns vor die Frage, wer sich künftig um die Alten kümmern wird. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule in Freiburg, plädiert für einen Mix aus professioneller Pflege und der guten alten Nachbarschaftshilfe.
Das einheitliche Asylrecht in Europa wirke nicht integrierend, kritsiert der Direktor des italienischen Flüchtlingsrates Christopher Hein - auch anerkannte Flüchtlinge haben kein Recht auf Integrationshilfe. Zudem räumt er mit dem Vorurteil auf, dass Massen von Asylanten in Europa herumirren.
Die Einfälle der Beamten in Brüssel und anderswo sind kreativ und manchmal schlichtweg irre. Stefan Horn hat mit den schrägsten Ideen das "Lexikon des bürokratischen Wahnsinns" gefüllt.
Schon in der Vergangenheit habe die Regierung versucht, Journalisten des staatlichen Rundfunks ERT mundtot zu machen, sagt der griechische Journalist Tasos Telloglu. Es habe dort tüchtige Leute gegeben, wenngleich viele Posten nach Parteibuch besetzt worden seien.
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Interview
Katastrophengedächtnis und -verdrängung
Sendezeit: 15.06.2013, 07:48
Obamas "rote Linie" - sein Verderben?
Sendezeit: 15.06.2013, 06:49
Wen kümmern die Alten? Pflegenotstand in Deutschland
Sendezeit: 14.06.2013, 07:49
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