Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Ägypten werden die Generäle ohne Einschränkungen akzeptieren, ist der Nahost-Experte Stephan Roll von der Stiftung Wissenschaft und Politik überzeugt: Deshalb ließen die Militärs den Urnengang auch nicht manipulieren.
Vor dem Spitzentreffen zwischen der Kanzlerin und der Opposition zum Fiskalpakt hat SPD-Fraktionsvize Joachim Poß betont, dass Sparprogramme mit Augenmaß durchzuführen seien. "Es hat niemand etwas davon, wenn die Einschnitte so nachhaltig das Wachstum beschädigen".
Statt reine Finanzspritzen bereitzustellen, sei es sinnvoller, in den hoch verschuldeten EU-Mitgliedsländern mit durchdachten Konjunkturprogrammen "langfristig die Weichen zu stellen für solide öffentliche Finanzen", betont der Wirtschaftsweise Lars Feld.
Die Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, hat eine bessere Koordinierung der Energiekonzepte zwischen den Bundesländern gefordert. Die aktuellen Autarkiebestrebungen seien nicht effizient und machten volkswirtschaftlich keinen Sinn.
Um Geld zu sparen, arbeitet die NATO verstärkt auch militärisch zusammen. Mit "Smart Defense" ist das überschrieben - und nicht neu, sagt Karl-Heinz Kamp, Direktor der Forschungsabteilung am NATO Defense College in Rom. Aber notweniger als früher.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hält nichts davon, die derzeitigen Überschüsse der Krankenkassen an die Versicherten zurückzugeben. Es gehe darum, dass "man einen Puffer hat, wenn die nächste Krise kommt", sagte Montgomery vor Beginn des Ärztetages.
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