Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff erwartet noch "viel Ärger" für US-Präsident Obama wegen der Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA. Die Lektion könne nur sein, "dass wir in Europa so was nicht machen sollten", sagte er.
Als Folge des Bürgerkriegs in Syrien brechen auch im benachbarten Libanon wieder alte Konflikte auf, sagt der Regisseur Matthias Lilienthal, der sich für ein Kulturprojekt derzeit in der Hauptstadt Beirut aufhält. Vor allem in der Stadt Tripoli gebe es permanente Kämpfe.
Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, fordert Neubauten mit insgesamt 25.000 Plätzen, um die Wohnungsnot von Studenten zu lindern. Dazu trifft sich ein runder Tisch bei Bundesbauminister Ramsauer (CSU).
Wenn es um Elektroautos geht, kommen die deutschen Hersteller bislang nicht recht in die Gänge. Doch das soll sich jetzt ändern, verspricht Wolfgang Steiger, der bei Volkswagen für das Thema "Zukunftstechnologien" zuständig ist. Das Unternehmen arbeite mit Hochdruck an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen.
Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer und bei der Grunderwerbssteuer werden im Jahressteuergesetz 2013 nun geschlossen. Die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften dagegen konnte nicht durchgesetzt werden, bedauert Bremens Finanzsenatorin Linnert.
Michael Brzoska, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), hat Verteidigungsminister de Maizière in Schutz genommen und die Kumpanei zwischen Rüstungsindustrie, Militär und Politikern kritisiert.
Es gebe zwar immer Auslöser für Proteste, aber die funktionieren nur, wenn sie auf einen fruchtbaren Boden fallen, erklärt Jonas Wolff, Wissenschaftler bei der hessischen Stiftung für Konfliktforschung. Ein Missstand müsse breite Teile der Bevölkerung betreffen, und das sei in der Türkei der Fall.
Als "abschreckendes Urteil" bezeichnet Dominic Johnson, Auslandschef der "taz", die Verurteilung ausländischer NGO-Mitarbeiter in Kairo. Den Muslimbrüdern in Ägypten gehe es darum, den Einfluss westlicher Organisationen klein zu halten.
Erst Röttgen, Guttenberg und Wulff - jetzt auch noch de Maizière? Der Verteidigungsminister ist durch das Drohnen-Debakel beschädigt und um die Kanzlerin wird es immer einsamer, sagt der Politikberater Michael Spreng. Für die Union werde der Mangel an möglichen Merkel-Nachfolgern allmählich zum Problem.
Welche Folgen hätte ein Sturz von Machthaber Assad für die Menschen in Syrien? Die Alternative zu seinem autoritären, säkularen Regime wäre ein islamistischer Gottesstaat, warnt der Mainzer Nahost-Experte Günter Meyer.
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Interview
Katastrophengedächtnis und -verdrängung
Sendezeit: 15.06.2013, 07:48
Obamas "rote Linie" - sein Verderben?
Sendezeit: 15.06.2013, 06:49
Wen kümmern die Alten? Pflegenotstand in Deutschland
Sendezeit: 14.06.2013, 07:49
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