Im Jahr 2004 hat Martin Daske für Deutschlandradio Kultur jeden Monat eine fünfminütige Geräuschkomposition erstellt, das "Tier des Monats". Jede dieser Kompositionen hatte als Ausgangsmaterial ausschließlich Tiergeräusche (Krokodile, Fische, Wildschweine, Koalas, Frösche usw.). Dieses Material wurde dann zum Teil elektronisch stark verfremdet, "spielbar" aufbereitet und zu einer vielschichtigen Musik verwoben.
In der einstündigen Komposition " no barking at any time" tauchen jetzt alle 2004 verwendeten Tierklänge als vielstimmiger Klangkörper wieder auf, das weiße Krokodil, die wolfszerreißende Hyäne, der zerreißende Zitterrochen, der teuflische Koala, die naschende Bache, der gelehrte Pinguin, die heulende Larve, der verachtende Elefant, der Frosch-Enkel, der Albatros, das trabende Nihilpferd oder die Bees and Bugs.
Komposition und Realisation:
Martin Daske
Produktion: Autorenproduktion für Deutschlandradio Kultur 2005
Länge: ca. 52'00
Martin Daske, Jahrgang 1962, erhielt seine kompositorische Ausbildung in den USA, Kràkow und Salzburg. Er schrieb Kammermusik, Tonbandstücke, Klanginstallationen, Theater- und Filmmusik und schuf eine Form dreidimensionaler Notation. Radiokompositionen sind ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Er lebt und arbeitet im Umland von Berlin.
Wiederholung am
28. November 0.05 Uhr
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