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06.06.2008
Das Hörstück ist eine Fortsetzung des Prinzips Chlebnikov mit digitalen Mitteln. (Bild: Stock.XCHNG) Das Hörstück ist eine Fortsetzung des Prinzips Chlebnikov mit digitalen Mitteln. (Bild: Stock.XCHNG)

Velimir oder Chlebnikovs Karneval der Worte

(Ursendung)

Von Bojidar Spassov und Ulrich Land

Zwei Poeme des futuristischen russischen Poeten Chlebnikov (1885-1922) - in der psychiatrischen Klinik geschrieben - gaben den Anstoß zu diesem "Musik-Hörstück für Laut-Sänger, Laut-Sprecher und andere Laut-Quellen".

Für Chlebnikov, der daran arbeitete, die Sprache der Vögel, Geister und Götter zu übersetzen, war Sprache Spiel- und Klangmaterial, ein fantastischer Bauchladen frei wählbarer Phoneme. Das Hörstück ist eine Fortsetzung des Prinzips Chlebnikov mit digitalen Mitteln.

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: ca. 50'

Der Geiger und Komponist Bojidar Spassov, 1949 in Sofia geboren, lebt seit 1990 in Deutschland. Er unterrichtet an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seine Kompositionen wurden europaweit aufgeführt.

Ulrich Land, geboren 1956, arbeitet seit 1987 als freier Autor. Er schreibt Lyrik, Prosa, Features und Hörspiele. Zuletzt im Deutschlandradio Kultur "Sprache, die schreitet so tönend" (2006, mit Rilo Chmielorz und Pedro Lopez) und Ursendung "Vernagelt" (siehe 26. Mai).


Wiederholung am 30. Juni 0:05 Uhr


 
 

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