Das erfolgreiche Klonen menschlicher Stammzellen war einigen Zeitungen in dieser Woche eine Titelstory wert. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass es Fortschritte gibt auf dem Weg zur Stammzellentherapie für schwere Krankheiten. Angst vor Klon-Menschen müssen wir hingegen nicht haben, meint Volkart Wildermuth.
In Deutschland wird Atomenergie produziert. Daher muss Deutschland seinen Atommüll auch entsorgen, doch davon wollen viele Länderchefs nichts wissen. Trotz des Endlager-Kompromisses hat Bundesumweltminister Peter Altmaier also noch viel Arbeit vor sich, meint Christel Blanke.
Das Verteidigungsministerium zahlt mehrere Hundert Millionen Euro für die Entwicklung einer Aufklärungsdrohne, die nicht zugelassen werden wird. Ein Schildbürgerstreich, für den niemand die politische Verantwortung übernehmen will - das ist ein fatales Signal für die Soldaten und die Volksvertreter, meint Klaus Remme.
Nicht nur das Wahlprogramm der SPD ist nicht auf Peer Steinbrück zugeschnitten - nun hat er auch noch Schattenminister vorgestellt, die nicht zu ihm passen, meint Frank Capellan. Besonders die Besetzung für das Arbeitsministerium ist eine Überraschung.
Die Angehörigen der Mordopfer erleben im NSU-Prozess eine Angeklagte, die keine Reue äußert und den Gerichtssaal zum Laufsteg macht, ohne dass ihr jemand in die Parade fährt. Das ist bitter, doch müssen jetzt Sachlichkeit und Sorgfalt einkehren, fordert Dorothea Jung.
Hans-Peter Friedrich ist mit dafür verantwortlich, dass der Islamkonferenz unter ihm ein Abstieg in die Belanglosigkeit droht, meint Dorothea Jung. Doch die Alleinschuld trägt er nicht: Mag sein, dass Friedrich nicht der Beste für die Lösung der Probleme ist. Aber viele muslimische Verbandsvertreter sind es auch nicht.
Beate Zschäpe präsentiert sich als junge, seriöse Frau. Ihr Benehmen im Gerichtssaal soll unterstreichen, dass sie geläutert ist. Durch eine Aussage, bei der sie sich verplappern könnte, kann dieses Bild zerstört werden. Jetzt kommt es auf geschickte Verhandlungsführung des Gerichts an, meint Rolf Clement.
Der eben zu Ende gegangene Kirchentag ist eine Massenveranstaltung und damit auch eine organisatorische Großleistung. Doch hat er auch etwas für die Gesellschaft gebracht, fragt Philipp Gessler. Zumindest beim Thema ethisches Wirtschaften habe es so etwas wie eine "Zeitansage" gegeben.
Der Bürgerkrieg in Syrien ist längst überlagert worden von einem Stellvertreterkrieg, in dem sich zwei Lager gegenüberstehen: Die USA und ihre Verbündeten sowie Iran, Russland und China. Beiden Seiten geht es allein um Machtpolitik, ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, kommentiert Michael Lüders.
Der 1. Mai ist traditionell ein rhetorischer Kampftag für die Gewerkschaften. Doch in diesem Jahr finden ihre Forderungen nach Mindestlöhnen, Begrenzung der Leiharbeit und Steuergerechtigkeit Gehör. Allerdings sind die Gewerkschaften nicht in allen Branchen gut aufgestellt, warnt unser Kommentator Gerhard Schröder.
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Ein Schritt zurück ins Mittelalter. Duma verabschiedet Antischwulengesetz
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Die Türkei am Wendepunkt
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Wochenkommentar: Ach, Europa
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