Ilan Volkovs temperamentvolles Konzertprogramm am 21. März in der Philharmonie spannt den Bogen von den Werken des jungen Richard Strauss über den "Fernen Klang" Franz Schrekers hin zur deftigen, wilden "Skythischen Suite" von Sergej Prokofjew.
Erstmals zu Gast beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sind der junge israelische Dirigent Ilan Volkov als auch der kanadische Klaviervirtuose Marc-André Hamelin, der Richard Strauss' "Burleske", ein höchst anspruchsvolles Werk für Klavier und Orchester, spielen wird. Parallel nehmen sie mit dem RSB die "Burleske" auf CD für Hyperion Records auf. Hamelin gilt weltweit als einer der versiertesten Pianisten der Gegenwart und erhielt 2006 die Ehrenurkunde des renommierten Preises der deutschen Schallplattenkritik. Das extrem virtuose Klavierwerk des 21-jährigen Strauss hatte der Pianist Hans von Bülow 1885 als unspielbar abgelehnt und erst 1890 brachte Eugen d'Albert die überarbeitete "Burleske" zur Uraufführung.
Mit üppigem Orchester begab sich der österreichische Komponist Franz Schreker auf seiner Suche nach dem fernen, reinen Klang bis an den Rand der Tonalität. "Nachtgesang" ist ein Zwischenspiel aus der Oper "Der ferne Klang" des in den 1920er Jahren meistgespielten Opernkomponisten nach Richard Wagner.
Die brillante Tondichtung "Macbeth" von Richard Strauss (1887) und Prokofjews finstere Geister, heidnische Götter und Sonnenanbeter aus der "Skythischen Suite" (1915) umrahmen dieses Programm der Leidenschaften.
www.rsb-online.de
Live aus der Philharmonie Berlin
Richard Strauss
"Macbeth", Sinfonische Dichtung op. 23
"Burleske" für Klavier und Orchester d-Moll
ca. 20:45 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Franz Schreker
"Nachtgesang", Zwischenspiel aus der Oper "Der ferne Klang"
Sergej Prokofjew
"Skythische Suite" op. 20
Marc André Hamelin, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Dirigent: Ilan Volkov
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