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Kristjan Järvi (Bild: Peter Rigaud) Kristjan Järvi (Bild: Peter Rigaud)

Konzert zum Nachhören

Deutschlandradio Kultur bietet ausgewählte Konzerte für jeweils sieben Tage zum Nachhören an. Alle 14 Tage erwartet Sie auf dieser Seite ein Konzert der Klangkörper der Rundfunk-Orchester und Chöre GmbH (ROC), deren Hauptgesellschafter das Deutschlandradio ist.

Bis Mittwoch, den 15. Februar 2012, hören Sie an dieser Stelle im ersten Teil einer Konzertaufzeichnung vom 19. Oktober 2008 aus der Philharmonie Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung:Kristjan Järvi
Claude Debussy: La Mer, Trois esquisses symphoniques
(Das Meer, Drei sinfonische Skizzen für großes Orchester)



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Seit seinem Berliner Debüt im Jahre 2002 verbindet Kristjan Järvi und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin eine enge künstlerische Zusammenarbeit. Der jüngste Sohn der Järvi-Dynastie wurde 1972 im estnischen Tallinn geboren, wuchs in New York auf, wo er auch an der Manhattan School of Music Klavier und Dirigieren studierte.

Er ist weltweit ein gern gesehener Gastdirigent, dessen Leidenschaft besonders der zeitgenössischen Musik gilt; so hat er über einhundert Kompositionen in Auftrag gegeben und uraufgeführt.

Eine ozeanische Wellenwucht von Claude Debussys sinfonischen Orchesterskizzen "La Mer" entfesselte Kristjan Järvi in seinem Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 19. Oktober 2008 in der hauptstädtischen Philharmonie.

"Das Meer ist ein Kind, es spielt, es weiß nicht, was es eigentlich tut ... es hat lange prächtige Haare ... und es hat eine Seele", schwärmte der französische Komponist Claude Debussy und schwelgt in den drei Stücken "Von der Morgendämmerung bis zum Mittag auf dem Meer" im "Spiel der Wellen" und der "Zwiesprache von Wind und Meer".

Im September 1903 berichtete Debussy einem Freund von der Arbeit an diesem Werk, das dann zwei Jahre später, am 5. Oktober 1905, im Rahmen der Pariser Concerts Lamoureux uraufgeführt wurde. Sehr erfolgreich war diese Premiere nicht, sie wurde von Debussys Anhängern als unvollkommen bewertet. Erst, als der Komponist das Werk 1908 selbst dirigierte, begann der Siegeszug von "La Mer", das heute zu den meist gespielten Stücken des französischen Meisters gehört.


 
 

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