Antifaschismus kann manchmal richtig ins Geld gehen: Vor gut einem Jahr erwarb die Stadt Delmenhorst über ihre Wohnungsgesellschaft eine überteuerte Immobilie in bester City-Lage, die sie eigentlich gar nicht braucht. Aber sie bereut den Kauf kein bisschen. Denn wenn nicht sie das "Hotel am Stadtpark" für drei Millionen Euro übernommen hätte, dann wäre höchstwahrscheinlich der Neonazianwalt Jürgen Rieger Besitzer des leerstehenden Pleiteobjekts geworden. Und der hätte daraus wohl ein rechtsextremes Schulungszentrum gemacht. Was aber macht die Stadt mit der Immobilie?
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