14.02.2012 19:30 Uhr
"Immer noch rasiert Woyzeck seinen Hauptmann"
Georg Büchner in den Dankreden der Preisträger
Am 19. Februar 2012 jährt sich sein Todestag zum 175. Mal. Was reizt die mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichneten Dichter, sich auf einen Dialog mit dem 1813 Geborenen einzulassen, der in Hessen steckbrieflich gesucht wurde und mit 23 von der Universität Zürich den Doktortitel erhielt.
Das "postmigrantische Theater" bringt die Konflikte der Einwanderungsgesellschaft auf die Bühne - vor allem, aber nicht nur in Berlin.
Schriftsteller in Ägypten müssen sich ihre künstlerischen Freiheiten erst erobern. Der Kampf gegen staatliche Verbote, Selbstzensur und Tabus ist noch lange nicht gewonnen. Eine Bestandsaufnahme der ägyptischen Literaturszene ein Jahr nach Beginn des Aufstands.
Die Romane von Langston Hughes, Pulitzer-Preisträger August Wilson, James Baldwin, Alice Walker, Nobelpreisträgerin Toni Morrisson zählen zum amerikanische Literaturkanon. Über den Einfluss der Harlem-Bewegung auf die heutige Autorengeneration.
Dem ersten Roman Emmanuel Boves "Meine Freunde" folgten 22 weitere und zahlreiche Erzählungen. Nach seinem Tod im Jahr 1945 lange Zeit in Vergessenheit geraten, wurde er von Peter Handke deutschen Lesern als Außenseiter der französischen Moderne bekannt gemacht.
Die starke Konzentration auf den Text kennzeichnet das französische Chanson. Und so ist es kein Zufall, dass Lyrik - wie etwa die von Charles Baudelaire - zu populären Chansons werden konnte. Ebenso erhalten Sängerinnen oder Sänger in Frankreich noch heute Zutritt zum Dichterhimmel, wenn sie den Alltag ihrer Zeit auf ganz besondere Weise besungen haben.
Junge Autoren interessiert die Provinz als literarischer Ort. Vor diesem Hintergrund lässt sich weit mehr erzählen als nur die bekannten Klischees von Enge und Rückständigkeit.
Am 19. Februar 2012 jährt sich sein Todestag zum 175. Mal. Was reizt die mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichneten Dichter, sich auf einen Dialog mit dem 1813 Geborenen einzulassen, der in Hessen steckbrieflich gesucht wurde und mit 23 von der Universität Zürich den Doktortitel erhielt.
Im Jahr 1927 wurden zwei Giganten der deutschsprachigen Literatur geboren: Günter Grass und Martin Walser. Der eine in Danzig, der andere am Bodensee. Zwei unverwechselbare Stimmen des Jahrgangs '27, die sich ihre Streit- und Erzähllust bewahrt haben.
Die Suche nach Schönheit, Stille, Inwendigkeit scheint völlig deplatziert in Zeiten rasenden Umbruchs. Die Schriftsteller Thomas Rosenlöcher und Michael Buselmeier über Trügerisches, Mangelerfahrungen und den "nivellierenden Gleichschritt einer Globalkultur".
Das hoffnungslose Leben mit einem bleibenden Eindruck beenden und Teil der großen Geschichte der "School Shootings" sein! Zum Glück gibt es nur sehr wenige Schüler, die auf diesen Abweg geraten. Doch in der Literatur sind die Amoktaten inzwischen zu einem gängigen Sujet geworden.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kämpfe in Syrien
Sendezeit: 11.02.2012, 17:21
Ägypten: Generalstreik oder Verschwörung?
Sendezeit: 11.02.2012, 17:16
Ungeduld mit Griechenland wächst unter deutschen Politikern
Sendezeit: 11.02.2012, 17:13
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