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17.05.2011
Syrien - ein weißer Fleck auf der literarischen Landkarte (Bild: AP) Syrien - ein weißer Fleck auf der literarischen Landkarte (Bild: AP)

"Dolchtänzer hassen Tangotänzer"

Syriens Literaten im Kampf gegen die Tabus Politik, Sexualität und Religion

Von Ibtissam Mouré

Der ägyptische Literaturnobelpreisträger Nagib Machfuz oder der aus Tunesien stammende und in Paris lebende Abdelwahab Meddeb sind nicht nur Eingeweihten ein Begriff. Schriftsteller aus Syrien jedoch dürften nur Experten kennen.

Sicher, Hanna Mina war Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2004, doch der kurze Auftritt half nicht, ihn im deutschen Sprachraum zu etablieren - ganz zu schweigen von seinen Kollegen. Die Literatur des Landes droht mit der politischen Isolation Syriens unterzugehen. Verdient haben es die, die gegen die Restriktionen der eisernen Diktatur anschreiben, nicht. Sie sind - so lassen sie sich mit einer Metapher Hanna Minas charakterisieren - die wütenden "Dolchtänzer". Anders als die angepassten "Tangotänzer" schmiegen sie sich nicht an die Diktatur an, sondern begehren auf: wütend, ungebärdig und laut.

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