Anke Schaefer hat sich auf dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens umgehört. (Bild: Berliner Festspiele)
Theater lieben Uraufführungen. In der vergangenen Spielzeit wurden im deutschsprachigen Raum mehr als 600 neue Stücke auf die Bühne gebracht. Shakespeare, Schiller und Brecht werden natürlich weiterhin gespielt, doch der Anteil der Ur- und Erstaufführungen liegt mittlerweile bei fast 20 Prozent.
Besonders begehrt sind Stücke von jungen Schriftstellern und Schriftstellerinnen - und auf den ersten Blick werden die Spielpläne von nachrichtenaktuellen und gefühlt wirklichkeitsnahen Stoffen beherrscht: Finanzkrise, Schulden und Arbeitslosigkeiten, Neonazis und soziale Netzwerke, Wutbürger und Patchwork-Familien.
Wie erleben Autoren und Autorinnen die erhöhte Nachfrage nach neuer Theaterliteratur? Unter welchen ökonomischen und ästhetischen Bedingungen arbeiten sie eigentlich selbst? Und welche alten und neuen Utopien beschäftigten sie?
Anke Schaefer hat sich auf dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens umgehört und dort nicht nur mit jüngeren Schriftstellern und Schriftstellerinnen wie Rebekka Kricheldorf oder Philipp Löhne gesprochen - sondern auch mit etablierten Dramatikern wie Werner Fritsch.
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Neue Kicks für den Spielplan. Theaterautoren im Aktualitätsdruck
Sendezeit: 16.06.2013 00:06
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