Am 5. Mai ist die Dichterin Sarah Kirsch gestorben, wie erst diese Woche bekannt wurde. Andrea Marggraf besuchte die einflussreiche Schriftstellerin im Jahr 2006 in ihrem Haus am Deich - und führte dort das letzte Interview, das die Lyrikerin gegeben hat.
Der erste Teil der Sendung über Kenias lebendige Literaturszene konzentrierte vor allem auf die Hauptstadt Nairobi - auf städtische Themen und Schreibweisen. Allerdings stammen die meisten Autorinnen und Autoren vom Land.
Im Sommer 1940 begegneten sich in New York zwei außergewöhnliche Frauen: Carson McCullers und Annemarie Schwarzenbach. Die eine war nach dem grandiosen Erfolg des später auch verfilmten Romans "Das Herz ist ein einsamer Jäger" eine der berühmtesten Autorinnen Amerikas, die Schweizer Schriftstellerin und Journalistin gehörte zu den schillernden Figuren ihrer Zeit.
Von einer Löwen-Safari zum Diani Beach. Oder Top-Hotels und Urlaub mit Biss - das sind die Angebote, die man im Internet findet, wenn man Kenia eingibt. In den Nachrichten dagegen kommen vor allem Hungersnöte, Terroranschläge und Kriminalität vor. Kenias Literatur schreibt über all diese Themen, zumal die Großstadtliteratur.
Seit 2007 wütet weltweit die Finanzkrise, und immer häufiger nutzen deutschsprachige Bühnen die chronisch drohende Katastrophe als Chance, sich einzumischen, generieren sich in Zeiten wirtschaftlicher Verunsicherung mit Uraufführungen zum Thema als gleichermaßen kritische und moralische Instanz.
Dank Ölboom und Diamantenhandel ist sie die teuerste Stadt der Welt - und gleichzeitig ein Moloch, in dem Millionen in Armut hausen. Für den angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa ist Luanda nicht nur Schauplatz seiner Bücher, sondern die Stadt spielt immer auch eine Hauptrolle.
Kalifornien in den 60er- und 70er-Jahren: Hippies und Surfer dominieren die Szene, propagieren "make love not war". Doch die Romane "Kings of cool" von Don Winslow und "Natürliche Mängel" von Thomas Pynchon schauen hinter den Love&Peace-Mythos und zeigen die Realität knallharter Verbrechen, in der es um Korruption und sehr viel Geld geht.
Drei Wochen lang waren sie mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs: Die Schriftstellerin Peggy Mädler, ihr Vater und ihr Bruder. Moskau - Wladiwostok und wieder zurück, so lautete der Plan. Projektionen, Träume, Erwartungen und Vorstellungen begleiteten sie auf ihrer Reise. Aber vor allem: Dr. Schiwago.
Die Grundidee des Romans ist so einfach wie verheerend: Nach einer Zeitreise, von der noch nicht mal er selbst etwas weiß, erscheint Adolf Hitler im Berlin des Jahres 2011. Er ist ganz der alte Verbrecher, doch Deutschland hält ihn für einen Comedian - und so landet er im Privatfernsehen und bei Youtube.
Leben heißt Arbeit an der Gesundheit. Fitnesswahn und Selbstoptimierung greifen um sich. In Romanen von Juli Zeh, Angelika Meier, Benjamin Stein und anderen wird der Mensch mittels Medizin und Technik optimiert.
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Kakadu für Frühaufsteher
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Literatur
Neue Kicks für den Spielplan. Theaterautoren im Aktualitätsdruck
Sendezeit: 16.06.2013, 00:06
Ein Himalaya aus Papier - Günter Kunert
Sendezeit: 11.06.2013, 19:30
Sprache im digitalen Zeitalter: Das Literarische Colloquium Berlin wird 50 - und
Sendezeit: 28.05.2013, 19:30
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