Poetische Ausflüge zu einem Ur-Element des Lebens, das kultiviert und durchpflügt, als Mutter Erde stilisiert wird, aber auch brüchig und erschütterbar bleibt.
Manuel Vásquez Montalbán und sein Detektiv Pepe Carvalho sind immer auf der Suche - nach Mördern und den Delikatessen von Barcelona. John Lanchesters Ich-Erzähler verfolgt ein Liebespaar durch Frankreich und erzählt von subtilen Morden und der einzig wahren Zubereitungsform von Irish Stew. Thomas Askan Vierich serviert "Tödliche Delikatessen" in Berlin.
Comics waren lange Zeit das absolute Männergenre: schweigsame Superhelden, Männerschweiß, gerettete Welten. In Comics wurde schon immer viel gehandelt und wenig geredet, bis Frauen und Schwule das Genre eroberten.
Wir treten sie mit Füßen, ohne sie zu beachten. Dabei wäre eine Welt ohne die Treppe auch im übertragenen Sinn flacher. Das jedenfalls behauptet der Schweizer Autor Thomas Hürlimann. Damit ist er bei weitem nicht der einzige Treppenliebhaber unter den Schriftstellern.
Mathias Gatzas Roman "Der Augentäuscher" ist Wissenschaftskrimi und -Farce, auch historischer Roman. Er spielt zum Teil im Dresden der Barockzeit und stellt einen berühmten Stilleben-Maler - Silvius Schwarz - in den Mittelpunkt, der an den erkenntnistheoretischen Fragen seiner Zeit interessiert war und schließlich als Ketzer hingerichtet wird.
Vor beinahe einem Vierteljahrhundert kehrte Chile zur Demokratie zurück. Doch die Pinochet-Diktatur hat tiefe Spuren in der Gesellschaft und im Bewusstsein der Menschen hinterlassen. Die chilenische Literatur ist voller traumatischer Landschaften.
Eine Revue der poetischen Stimmen aus der DDR, die von Hoffnungen und falschen Illusionen sprechen, ein Abgesang auf den Arbeiter-und Bauernstaat in Versen.
Die Menschheit begibt sich in die Hand eines mächtigen IT-Konzerns, den Benjamin Stein in seinem Roman "Replay" United Communications Corporation nennt - der aber genauso gut Apple oder Google heißen könnte. "Replay" ist nur einer von vielen aktuellen Romanen, in denen bereits verfügbare technische Möglichkeiten einen kleinen Dreh weitergedacht werden.
Der Roman "Leben und Ansichten Tristram Shandys" hat die Literatur entscheidend beeinflusst. Laurence Sterne hat mit der erfundenen Biografie eine eigene Welt geschaffen. Immer wieder erfinden Autoren ihre eigene Biografie.
Die literarische Reportage hat in Polen Konjunktur, in den Spuren des "besten Reporters des Welt" sind polnische Autoren auf dem Balkan, in Afrika, im polnisch-deutschen Grenzgebiet unterwegs und auch ein internationaler Wettbewerb im Warschau trägt seinen Namen.
Beiträge zum Nachhören
Literatur
Breit auf dem Rad- Halluzinogene Substanzen in der Literatur
Sendezeit: 16.04.2013, 19:30
Warum übersetzen? - Ein Gespräch über Eva Hesse und Ezra Pound
Sendezeit: 19.03.2013, 19:30
Bücherfrühling 3 mit Chr.Schünemann &Jelena Volic, Birk Meinhardt, Nico Bleutge
Sendezeit: 17.03.2013, 01:05
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