"Der Abschied fällt schwer. Wir werden wiederkommen…" Irland 1995. Zwölf Jahre sind seitdem vergangen. Nun also noch einmal ins Land der Zugvögel. Zugvögel? Über Jahrhunderte konnte die Insel ihre eigenen Kinder nicht ernähren: Deshalb flogen sie aus. Wie ist es jenen ergangen, denen die Autoren 1995 begegneten?
Irland ist das beste Land der Welt, sagt Pat. In sein großes rundes Gesicht nisten sich beim Lachen Grübchen ein. Er hat schelmische Augen, einen stattlichen Bierbauch und eine Tätowierung am Oberarm. Man ist erinnert an die Geschichten von James Joyce über die Dubliner.
Mehr als 50 Bruderschaften beeinflussen, zum Teil schon seit dem 13. Jahrhundert, weit über folkloristisches Brauchtum hinaus in anonymen beziehungsweise geheimen Gesellschaften das religiöse und soziale Leben auf Korsika. Insbesondere in zwei Orten, im äußersten Süden, Bonifacio und Sartène, die bis heute die dramatische Geschichte Korsikas widerspiegeln.
Etwa 100.000 Besucher fallen alljährlich Anfang August in das sonst so verschlafene Hafenstädtchen Rockland ein. In einer einzigen Woche werden hier mehr als zwölf Tonnen Hummer verzehrt. Wahrscheinlich Weltrekord.
Begonnen hatte es mit den Brüdern Mayr. Der eine war Wirt, der andere ein berühmter Opernsänger. 1920 fanden zum ersten Mal die Salzburger Festspiele statt, und das kleine Bauerndorf im "Vorgarten" der Stadt Salzburg wurde zum Tummelplatz der Berühmtheiten.
Wenn es Nacht wird in Moskau, leuchten die Spielcasinos wie luxuriöse Kreuzfahrtschiffe. Sie werben mit überdimensionalen Neontafeln, grellroten Dollarzeichen und Lichterketten. Die Security am Eingang ist nicht weniger streng als auf einem amerikanischen Flughafen.
Das zarte herbe Land hinter den Deichen der Oder erstreckt sich in einer Ebene von der alten Bischofsstadt Lebus im Süden bis Bad Freienwalde im Norden. Wenn über Felder, Wiesen und verträumte Dörfer mit Fachwerkhäusern die Abendsonne scheint, dann weiß man sich hier weit weg von der Hektik Berlins, das nur 70 Kilometer entfernt liegt.
Nova Iguacu, etwa zwei Autostunden von Rio de Janeiro entfernt, wirkt teilweise beinahe archaisch. Grüne Hügel, tropische Vegetation, ein Wasserfall, ein erloschener Vulkan. Geckos, Hühner, Hunde, wilde Katzen, Schlangen. Überall Pferde, die manchmal sogar frei herumlaufen. Pferdekarren sind das bevorzugte Transportmittel.
Cherry Creek liegt im Osten des US-Bundesstaates Nevada. Zur Zeit des großen Goldrausches Anfang des 20. Jahrhunderts lebten Tausende hier. In den nahen Goldminen suchten sie ihr Glück. Doch als die Minen ihren Betrieb einstellten, blieben nur ein paar Einzelgänger und schräge Vögel in der einstigen Westernmetropole zurück.
Hier kann der Mensch eigentlich nicht leben. 300 Kilometer hinter dem Polarkreis dauert der Winter neun Monate, die Temperatur sinkt auf minus 50 Grad. Die Luft ist dünn und giftig, der Boden zu Stein gefroren und vom ewigen Wind glatt poliert. Ein anderer Planet.
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