Der damalige NOK-Präsident Willi Daume beim Besuch auf dem Olympiagelände am 28.7.1971 in München. (Bild: picture alliance / dpa)
Er stritt mit Konrad Adenauer darüber, eine gesamtdeutsche Mannschaft zu den Olympischen Spielen zu entsenden - und gewann. Er taktierte im IOC, um Olympia nach München zu holen. Er setzte sich dafür ein, die Olympischen Spiele für Profisportler zu öffnen. Willi Daume gilt als Säulenheiliger des deutschen Nachkriegssports, national wie international.
Kein Sportfunktionär hat die Entwicklung des deutschen Sports nach dem Zweiten Weltkrieg so bestimmt wie er. Aber Daume, der "Macher", hat auch eine Geschichte vor dem Krieg.
Zwar wurde er in einem Entnazifizierungsverfahren als "unbelastet" eingestuft, bis heute ist aber umstritten, welche Rolle er als NSDAP-Mitglied während der NS-Zeit spielte.
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Kanzler des Sports
Sendezeit: 19.05.2013 17:30
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