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24.06.2012
Das höchste Gebäude Europas - "The Shard" in London - soll noch in diesem Monat eröffnet werden. (Bild: picture alliance / dpa /  Andy Rain) Das höchste Gebäude Europas - "The Shard" in London - soll noch in diesem Monat eröffnet werden. (Bild: picture alliance / dpa / Andy Rain)

Aufstieg und Niedergang

Moderation: Tanja Runow

Luxusmotorräder handmade in India. Rollenspiele in japanischen Cafès. Eine Glasscherbe als höchstes Hochhaus in London. Und am Ende sterben die Metropolen. Das Neonlicht beschäftigt sich in dieser Woche mit Aufstieg, Dekadenzerscheinungen und dem Niedergang. Wo könnte man das besser beobachten als in den Metropolen der Welt?!

Mehr als nur Kellnerin
Von Peter Kujath
Die Japaner lieben Mangas, verkleiden sich gerne und haben bekanntlich auch eine Schwäche für Rollenspiele. In den Maido-Cafés Tokios kommt alles zusammen, und die Kunden greifen tief in den Geldbeutel, um in eine Fantasiewelt einzutauchen, in der süße Mädchen Wünsche fast jeder Art entgegennehmen. Eine sehr zeitgenössische Form traditioneller Geisha-Kultur.

Mehr als ein Hochhaus - Londons "Shard"
Von Ruth Rach
Das höchste Gebäude Europas steht ausgerechnet in der Stadt, die eher für flache, steinerne Townhouses bekannt ist. Aber wenn es um die Highrise-Competition geht, kommt eben auch London nicht am Wettbewerb vorbei. Egal wie das Ding dann aussieht. Und so gesellt sich zu "Gurke" und "Käsereibe" nun auch noch der "Glassplitter". The Shard ist über 300 Meter hoch, vom Stararchitekten Renzo Piano erbaut und soll noch in diesem Monat eröffnet werden. Schön?! Naja.

Mehr als ein Motorrad - teure Bastel-Bikes aus Mumbai
Von Anna Marie Goretzki
Man kann über Indien sagen was man will - es bleibt immer noch das Land der Handarbeit. Es gibt handbetriebene Nähmaschinen, mit Körperkraft gezogene Rikschas. Und eine Firma, die langweilige Standardmotorräder zu aufregenden Luxuschoppern für eine zahlungskräftige Klientel umschweißt. Auch wenn für die Bikes kein Platz auf den Straßen ist! Eine Erfolgsgeschichte aus einem Mumbaier Hinterhof.

Moderne Geisterstädte
Von Philipp Banse
Auf den Aufstieg und die Dekadenz folgt der Verfall. Zu sehen an den Ruinen vergangener Hochkulturen. Doch es gibt auch gegenwärtig Städte, die ihren letzten Atemzug aushauchen - meist weil ihnen die Ressourcen, auf denen sie gegründet wurden, ausgehen. Eine Ausstellung in Berlin zeigt moderne Geisterstädte in verschiedenen Stadien des Verfalls.


 
 

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Sendezeit: 20.05.2013, 13:50

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