Der amerikanische Historiker Fritz Stern hat mit "Fünf Deutschland und ein Leben" seine Memoiren vorgelegt. Stern erzählt seine eigene Geschichte und die seiner jüdischstämmigen Familie, die 1938 aus Breslau floh.
In "Machiavelli" ordnet der griechisch-deutsche Philosoph Panajotis Kondylis das politische Denken von Niccolò Machiavelli in den zeithistorischen Kontext ein. Für Kondylis erklärt sich Machiavelli vor allem durch die Zeit der Renaissance, also des Übergangs vom mittelalterlichen Feudalismus zum modernen Staat.
Die Demokratie - so Florian Felix Weyhs Befund - ist krank. Sie bedarf einer Therapie. Und die Therapievorschläge unterbreitet Weyh in Form eines Dialogs zwischen Arzt und Patientin.
Hillary Rodham Clinton, die Frau, die womöglich die erste US-Präsidentin wird, verdankt ihre Popularität ausgerechnet den Fehltritten ihres Mannes. Die Biografie der beiden "New -York-Times"-Reporter Jeff Gerth und Don van Natta zeichnet aber nicht nur das Bild Hillary Clintons, sondern ebenso der amerikanischen politischen Kultur.
Terroristen seien weder Verrückte noch Psychopathen, sondern rational handelnde Menschen, die ein politisches Ziel erreichen wollten. Das schreibt die US-amerikanische Sicherheitsexpertin Louise Richardson in ihrer brillanten Analyse. Sie wollten Rache nehmen, Ruhm erfahren und ihre Gegner zu einer Reaktion zwingen.
In der Studie "Ökonomie der Zerstörung" von Adam Tooze über die Wirtschaft im "Dritten Reich" wird das umstrittene Problem des Verhältnisses von kapitalistischer Wirtschaft zum NS-Regime auf denkbar breiter empirischer Basis und in eindringlicher Analyse souverän geklärt. Man kann sagen: Zum ersten Mal ist das jetzt in einer überzeugenden Synthese auf gleichmäßig hohem Niveau geschehen.
In der Hauptstadt sind Heerscharen von Journalisten unterwegs, doch nur ein paar aus der schreibenden Zunft haben die publizistische Macht in ihren Händen konzentriert und verfügen über direkte Verbindungen in die höchsten Ebenen der Politik. Lutz Hachmeister analysiert in seinem Buch "Nervöse Zone", wie Politik und Journalismus in der Berliner Republik funktionieren und voneinander abhängen.
Terror, Klimakatastrophe, Drogen, Gentechnik - die Menschheit sieht sich von vielen Gefahren bedroht, und der Staat versucht seine Bürger zu beschützen. Doch eine Demokratie sollte nicht kollektiver Panik folgen, sondern eine schützende Rolle einnehmen, die die Freiheit nicht erstickt, meint Cass Sunstein in seinem Buch "Gesetze der Angst".
Für Fareed Zakaria ist der historische Sieg der Demokratie ein zweischneidiges Schwert. In seinem Buch "Das Ende der Freiheit. Wieviel Demokratie verträgt der Mensch?" vertritt er die These, dass einerseits die Demokratie für das Mehrheitsprinzip steht, andererseits für die Freiheit. Aber beide Prinzipien widersprechen sich.
Berühmt wurde Alexander Litwinenko erst durch seinen Tod. Der ehemalige russische Geheimdienstler starb an den Folgen einer Vergiftung durch Polonium 210. Marina Litwinenko und Alex Goldfarb beschreiben in "Tod eines Dissidenten" Litwinenkos Werdegang und zeichnen ein Bild Russlands zwischen Jelzin und Putin.
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Deutschlandradio Kultur
2254: Brustamputation als Krebsvorsorge?
Sendezeit: 19.05.2013, 01:05
Musikthema: "10 Points for...." - ESC-Entscheidung in Malmö Entscheidung
Sendezeit: 18.05.2013, 23:53
Kulturpresseschau ( Wochenrückblick ) 18.05.2013
Sendezeit: 18.05.2013, 23:43
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