17.06.2013 07:20 Uhr
Verbote scheinen ein bequemer Weg zu sein, Extremisten mundtot zu machen. Ihr Gedankengut ist damit aber nicht aus der Welt, meint der Publizist Albrecht Metzger. Das gelte auch für Salafisten, von denen viele aus Deutschland ins Ausland emigrierten und sich dort weiter radikalisierten.
Kann ein Politiker wie der türkische Premier Erdogan sich in ein demokratisches politisches Gesellschaftssystem integrieren? Der Berliner Schriftsteller Zafer Senocak hat da so seine Zweifel - und hofft auf die Überwindung des autoritären Denkens in der islamischen Welt.
Die EU mahnt den Sudan, warnt die Türkei, appelliert an Bosnien. Fast täglich meldet sich die Britin Catherine Ashton aus Brüssel. Aber Europas Hohe Vertreterin für Außenpolitik ist ohne Einfluss, beklagt der Journalist Rainer Burchardt.
In der Türkei macht sich der Ärger darüber Luft, wie selbstherrlich Premier Erdogan mit seiner Macht umgeht. Manch ein CSU-Politiker fühlt sich dadurch in seiner Ablehnung eines türkischen EU-Beitritts bestätigt. Dabei dürfte den Christsozialen ein solches Machtgebaren nicht fremd sein, meint der Journalist Uwe Zimmer.
Viel zu lange waren die Renditen auf Finanzanlagen so attraktiv, dass Investoren ihr Geld lieber in das x-te Derivat steckten, als es einem Mittelständler oder Start-up zu geben, sagt der Ökonom Thomas Fricke. Das sei derzeit zum Glück anders.
Für ihre großen Entwicklerkonferenzen werben Google, Apple und Amazon mit dem einzigartigen Erlebnischarakter dieser Veranstaltungen und purer Freiheit. Diese Rhetorik kommt offenbar gut an. Doch die Internetriesen nehmen sich schon jetzt zu viele Freiheiten, findet der Publizist Lars Reppesgaard.
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Politisches Feuilleton
Warum werden Salafisten verboten?
Sendezeit: 14.06.2013, 07:22
Wer gehorcht wem - in der Tükei?
Sendezeit: 13.06.2013, 07:22
Europas Außenpolitik - eine Farce
Sendezeit: 12.06.2013, 07:22
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