Frauen gelten als friedfertig, schreckliche Taten wie die NSU-Mordserie werden ihnen nicht zugetraut - und dahinter verstecken sie sich oftmals, kritisiert Juliane Lang vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Zu beobachten sei dieses Muster auch bei Beate Zschäpe.
Die Zerstörung der Meere durch Fischfang, Müll, Verklappung oder Ölförderung ist erschreckend. Der englische Biologe Callum Roberts hat darüber ein provokantes, informatives und Mut machendes Buch geschrieben.
Guter Klang hat ausgedient - heute plärrt die Musik verzerrt aus Handylautsprechern. Musik hat ihren Wert verloren, beklagen Hans Platzgumer und Didi Neidhart in einem Essay, sie sei nur noch Funktionsmusik. Doch die beiden Musiker verbreiten auch Hoffnung - denn schlimmer geht es kaum noch.
Der Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit über 1000 Toten hat die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Näherinnen einmal mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Wie nach früheren Unglücken wird die Frage nach den Verantwortlichen gestellt.
1978 reichte dem Frankfurter Kleist-Theater der hauseigene Chor nicht mehr, und so wurde zur Unterstützung kurzerhand ein neuer gegründet: der Extrachor. Der existiert bis heute, obwohl es ihn gar nicht mehr geben dürfte - 1995 wurde er im Zuge von Sparmaßnahmen abgewickelt.
Die fünf Besten im Mai: Sarah Leavitt: "Das große Durcheinander. Alzheimer, meine Mutter und ich"; Jonas Lüscher: "Frühling der Barbaren"; Eckard Michels: "Guillaume, der Spion. Eine deutsch-deutsche Karriere"; Felix Salten: "Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Wald"; Henning Ritter: "Die Schreie der Verwundeten. Versuch über die Grausamkeit".
The Cat Empire ist eine Band aus Australien. Die sechs Musiker spielen durchwegs erfolgreich einen Mix aus Jazz, Ska, Reggae, Funk, Latin, Rock und Hip-Hop. Mit "Steal the Light" haben sie jetzt ihr sechstes Album veröffentlicht.
In gewaltigen, ausgespülten Salzstöcken, sogenannten Kavernen, soll Erdgas gelagert werden. Für das Gelingen der Energiewende wird diese Speichermethode immer wichtiger - für die Einwohner der Gegend immer gefährlicher.
Sie spielen und tanzen auf der Bühne und zeigen dabei auch ihren eigenen Schmerz über das Leben mit Behinderung. "Disabled Theater" heißt das Projekt aus Zürich, das beim Berliner Theatertreffen geteilte Reaktionen hervorrief.
"Plötzlich war ich Ministerpräsidentin", erinnerte sich Heide Simonis später an den Tag, an dem sie das höchste politische Amt Schleswig-Holsteins übernahm. Sie trat die Nachfolge Björn Engholms an und wurde am 19. Mai 1993 erste Landeschefin in Deutschland.
In "Paradies: Hoffnung" erzählt der österreichische Filmregisseur Ulrich Seidl die Geschichte des übergewichtigen Teenagers Melli. Nicht nur das Abtrainieren überflüssiger Kilos fordert die 13-Jährige, sondern auch die Anziehung des 40 Jahre älteren Arztes der Diätklinik.
Die Agrarpolitik hat die Blumenwiese entdeckt. Aus der Kulturlandschaft soll wieder eine Naturlandschaft werden. Doch die üppigen Subventionen und die damit verbunden Vorschriften führen vor allem dazu, dass statt des bunten Blümchens das wilde Unkraut wächst.
Beiträge zum Nachhören
Radiofeuilleton
Ernst Klee ist tot
Sendezeit: 19.05.2013, 10:55
Berlin, Martin Gropius Bau: Der Londoner Bildhauer Anish Kapoor und sein Werk
Sendezeit: 17.05.2013, 11:54
Chor der Woche: Extrachor Frankfurt
Sendezeit: 17.05.2013, 10:53
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