18.02.2012 16:05 Uhr
Drei Beiträge der diesjährigen Berlinale, die sich mit dem Thema Religion beschäftigen, laufen im Jugendprogramm des Festivals. Die Leiterin dieser Sektion, Maryanne Redpath, beobachtet, dass Jugendliche in Berlin "eine große Neugier" gegenüber religiösen Themen aufbringen.
Heute gründen sich Bürgerinitiativen, um öffentliche Bauten zu verhindern - den neuen unterirdischen Bahnhof in Stuttgart zum Beispiel. Die vielleicht älteste Bürgerinitiative der Welt wurde ausdrücklich gegründet, damit ein öffentliches Bauwerk endlich fertig wurde: der Kölner Dom.
Lothar war früher immer allein. Dann traf er Anneliese. Jetzt teilen sie sich ein Doppelzimmer - in einem Altenheim. Im Münsteraner Seniorenzentrum Meckmannshof sind Liebespaare erwünscht. Und die Pfleger respektieren ihre Intimität.
Cat Stevens hat es getan, Heinrich Heine, Marilyn Monroe und viele andere: Sie haben das Bekenntnis gewechselt, sind von einer Religion zur anderen konvertiert. Wenn Konversionen bekannt werden, erregen sie oft Aufsehen. Genaue Zahlen gibt es auch kaum, nur Schätzungen.
Die Apokalypse ist ein Faszinosum, das viele Menschen umtreibt. Weltuntergangsvorstellungen finden sich in verschiedenen Religionen - vom Christentum bis zum Buddhismus, aber auch in der Literatur, Malerei und sogar der Rap-Musik.
Soziale Gerechtigkeit für Benachteiligte, Vereine, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, Einsatz für Heimarbeiterinnen, das waren die Themen von Hildegard Burjan. Es sei beachtlich, dass sie schon so früh erkannte, dass die Kirche zu spät auf Probleme der Arbeiterschaft reagiert habe, sagt die Theologin und Geschlechtsforscherin Michaela Sohn-Kronthaler.
Beiträge zum Nachhören
Religionen
Konversionen
Sendezeit: 11.02.2012, 16:05
Liebe im Altenheim
Sendezeit: 11.02.2012, 16:05
Religion in Berlinale-Filmen - Interview mit Maryanne Redpath
Sendezeit: 11.02.2012, 16:05
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