Der Eucharistische Kongress ist ein Herzensanliegen von Kardinal Meisner, der Ende des Jahres aus dem Amt scheiden wird. Die Großveranstaltung soll etwas von der Begeisterung vermitteln, die aus dem gemeinsam gefeierten Abendmahl entsteht. Doch der Kongress muss sich auch Kritik gefallen lassen.
Wenn man Alain de Bottons neues Buch liest, bekommt man den Eindruck, die katholische Kirche höchstpersönlich habe die DIN-Norm erfunden - so begeistert schaut er auf ihre Institutionen, die die Welt sortieren und einordnen. Leben möchte man in seiner Welt aber trotzdem nicht.
Der Friedensprozess in Kolumbien scheint voranzukommen: Im November 2012 haben die Rebellen der FARC und die Regierung wieder Gespräche aufgenommen. Und Alberto Franco verfolgt diese sehr aufmerksam - seit Jahren kümmert sich der Priester um Menschen, die von ihrem Land vertrieben wurden.
In Guatemala leben Nachfahren der Maya, doch während der Kolonialisierung wurde die indigene Kultur beinahe völlig unterdrückt. Nun gelangt sie zu neuer Bedeutung - in einem spannungsgeladenen und konfliktreichen Umfeld. Aktuelles Beispiel dafür ist das Bauprojekt eines italienischen Wasserkonzerns.
Frische Luft und Sonne - was ganz normalen Menschen gut tut, ist auch für einen Papst nicht schlecht. Die Sommerresidenz in Castel Gandolfo in den Albaner Bergen, nicht weit von Rom, bietet dafür gute Voraussetzungen. Selbst einen Bauernhof gibt es dort, seit über 80 Jahren.
Jugendliche helfen Jugendlichen: Das ist das Prinzip des Projektes "u25" der Caritas. Suizidgefährdete Teenager können hier jemanden finden, der ihnen zuhört. Die Peerberater sind im gleichen Alter - das hilft den Ratsuchenden, sich zu öffnen, sagt Christina Obermüller von der Caritas.
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Regina Jonas wurde 1902 in den ärmlichen Verhältnissen des jüdischen Lumpenproletariats rund um das Berliner Scheunenviertel geboren. Trotzdem studierte sie und war ab 1935 die erste Rabbinerin weltweit. Die Regisseurin Diana Groó hat ihr Leben rekonstruiert.
Die "Pastafaris" huldigen dem Fliegenden Spaghettimonster - einem schwebenden Knäuel aus Nudeln. Statt eines Kirchenoberhauptes gibt es Bruder Spaghettus, statt der zehn Gebote acht Bitten. Die Kirchenparodie will Kritik an den Religionen üben.
Geglückte kirchliche Rede von der Kanzel kann treffen, verblüffen und trösten. Sie kann auch ins Auge gehen. Am besten hält man es mit der Regel "Kurz, klar und bildhaft reden!" Oder wie Luther es sagte: "Tritt fest auf. Mach's Maul auf. Hör bald auf!"
Beiträge zum Nachhören
Religionen
Katastrophen in Katalonien. Ein evangelischer Pfarrer in Barcelona
Sendezeit: 15.06.2013, 16:50
Biopatente und EKD
Sendezeit: 15.06.2013, 16:45
Rezension von Peter Menasses "Rede an uns"
Sendezeit: 15.06.2013, 16:40
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