Der syrische Philosoph Sadik al-Azm will nicht ausschließen, dass das Regime in Syrien chemische Waffen gegen die Opposition einsetzen könnte. Baschar al-Assad sei in einer Stimmung "wie Samson in der Bibel" und bereit, den Tempel auch über dem eigenen Kopf einzureißen.
Ein "lebensweltliches Problem" mit jungen Akademikern in den Städten habe die CDU, sagt Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Er empfiehlt seiner Partei, sich vom "Institutionen-Konservativismus" zu lösen.
Susan Hennersdorf ist Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland und dort die einzige Frau. Sie lehnt eine generelle Frauenquote für Firmen ab. Eine Quote mache nur dann Sinn, wenn Frauen eine Führungsposition übernehmen möchten, man sie aber nicht lasse.
Die Weltlandwirtschaft sei inzwischen in der Lage, zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, sagt der Schweizer Soziologe Jean Ziegler. Die Ausrichtung der Großkonzerne auf Profitmaximierung sowie Börsenspekulationen auf Grundnahrungsmittel und Agrardumping verhindern dies aber.
Bei einem Wahlsieg wolle er vor allem mehr in die Bildung investieren, sagt Stephan Weil, der am 20. Januar 2013 als SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Niedersachsen antritt. Um dafür ausreichend finanziellen Spielraum zu haben, ist er für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes.
Die Nichtregierungsorganisation Transparency International fordert die detaillierte Veröffentlichung von Nebeneinkünften aller Bundestagsabgeordneten. Wie Transparency-Chefin Edda Müller sagt, sollen so mögliche Interessenskonflikte aufgedeckt und Korruptionsgefahren verringert werden.
Die Wirtschaftskrise und schlechte Beziehungen zu den Nachbarn bringe Pakistan in eine instabile und ernste Lage, warnt der Journalist Ahmed Rashid. Außerdem fehle es an Vertrauen in die zivile Regierung: "Von einer funktionierenden Demokratie sind wir noch ein gutes Stück entfernt."
Normalität in den deutsch-jüdischen Beziehungen in Deutschland könne es nicht geben, der Kontext des Holocaust sei einfach immer da, sagt Sergey Lagodinsky, Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Andererseits bauten viele jüdische Menschen in Deutschland ihre Zukunft auf. Und das sei ein Zeichen des Vertrauens.
US-Präsident Barack Obama habe die Mehrheit von dem erfüllt, was er im Vorfeld versprochen hat, sagt die Amerikanerin Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forums Potsdam. Und das, obwohl die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus jeden Kompromiss blockiert habe.
Peer Steinbrück kann Kanzler - davon ist Klaus Staeck überzeugt. Der SPD-Politiker sei nicht einer, "der irgendwie versucht, im Schlafwagen an die Macht zu kommen". Der Präsident der Berliner Akademie der Künste bezeichnete zugleich Teile der Debatte um Steinbrücks Nebeneinkünfte als "Heuchelei".
Beiträge zum Nachhören
Tacheles
Internationale Energieagentur, IEA: Co²-Anstieg ist besorgniserregend
Sendezeit: 15.06.2013, 13:05
Agnes Heller: "Ungarn fehlt eine demokratische Tradition"
Sendezeit: 08.06.2013, 13:04
Oskar Lafontaine Tacheles
Sendezeit: 01.06.2013, 13:05
dradio-Recorder
im Beta-Test: