Griechenland sollte aus dem Euro austreten und Ratingagenturen sollten abgeschafft werden, meint Professor und Fondsmanager Max Otte. Dem widerspricht Jürgen Matthes, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.
Im Streit um die geplante Förderung der privaten Pflege-Zusatzversicherung erwartet Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine Einigung mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). "Über den richtigen Weg diskutieren wir gerade, aber das läuft sehr, sehr sachlich", sagte Bahr.
Die Politik schüre rassistische Vorurteile, lautet der Vorwurf von Fußballidol Lilian Thuram, der im französischen WM-Team von 1998 spielte. Dies geschehe etwa durch Äußerungen von Frankreichs Innenminister Claude Guéant über eine angebliche Hierarchie der Kulturen, so Thuram.
"Iran ist nicht nur das Problem Israels": Die USA und Europa dürften Israel nicht allein lassen, falls es wegen des Atomprogramms zu einem bewaffneten Konflikt mit Teheran kommt, fordert David Harris vom American Jewish Committee.
Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat einen neuen Anlauf zur Einführung der doppelten Staatsangehörigkeit gefordert. Wie Scholz im Deutschlandradio Kultur sagte, wäre dies ein Beitrag zur besseren Integration von Ausländern. Ferner sprach sich Scholz für eine Finanztransaktionssteuer aus.
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) sieht seine Partei in einer fundamentalen Krise. "Die Existenzbedrohung der FDP war nie so intensiv wie heute", sagte Baum, der von 1982 bis 1991 stellvertretender Bundesvorsitzender der Liberalen war. Die Partei habe den "Kontakt zur liberalen Bürgerschaft verloren".
Andrea Gotzmann, die Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti Doping Agentur, sieht Fortschritte im Kampf für einen sauberen Sport. Dass Deutschland teilweise noch Nachholbedarf hat, begründet sie mit ungeklärten datenschutzrechtlichen Fragen.
Der frühere pakistanische Spitzenpolitiker Najmuddin Shaikh meint, dass der bevorstehende Abzug der internationalen Schutztruppe Afghanistan in eine schwierige Lage bringen wird. Die Taliban würden weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Die Menschenrechtslage habe sich insgesamt verbessert, sagt Wolfgang Heinz vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Dennoch gebe es auf Grund von Gewaltkonflikten und Wirtschaftskrise immer noch große Probleme, sie überall durchzusetzen.
Bis zu einem gemeinsamen Abendmahl von Protestanten und Katholiken werde es noch dauern, sagt Bischof Franz-Josef Bode. Aber es gebe schon "sehr, sehr viele gute Zwischenformen" für eine lebendige Ökumene.
Beiträge zum Nachhören
Tacheles
Internationale Energieagentur, IEA: Co²-Anstieg ist besorgniserregend
Sendezeit: 15.06.2013, 13:05
Agnes Heller: "Ungarn fehlt eine demokratische Tradition"
Sendezeit: 08.06.2013, 13:04
Oskar Lafontaine Tacheles
Sendezeit: 01.06.2013, 13:05
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