Unter der Regie von Dieter Kosslick hat sich die Berlinale zu einem Megaevent entwickelt, das den Vergleich mit Cannes und Venedig nicht zu scheuen braucht, sagt Katja Nicodemus. Auch in diesem Jahr würden die Filmfestspiele wieder viele Regisseure präsentieren, die "im Kommen sind".
Der Sprecher der Betroffenenorganisation "Eckiger Tisch", Matthias Katsch, hat sich dafür ausgesprochen, die Akten des Vatikans für Nachfragen der Missbrauchsopfer zugänglich zu machen. "Das wäre tatsächlich ein bisher unerhörter Vorgang", so Katsch.
Als Gerhard Richter 1961 die DDR verließ, hat er einen klaren Trennungsstrich gezogen. Auch später hat er sich jeder politisch-ideologischen Vereinnahmung verweigert. Richters früherer Assistent Dietmar Elger hält die kritische Distanz gegenüber jedweder Ideologie für ein wichtiges Merkmal seiner Kunst.
Keine furchtbaren Uniformen, Honecker-Porträts oder Stasi-Menschen in Kunstlederjacken - der Regisseur Christian Petzold will in seinem Berlinale-Beitrag "Barbara" keine Karikatur der DDR zeigen: "Wir müssen nicht nur über Sandmännchen und Goldbroiler reden".
Der Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Hamburg widerspricht den Thesen Vahrenholts, des einstigen Umweltsenators der Stadt. Wenn man Klimawandel nachweisen wolle, brauche man keine Modelle: der Meeresspiegelanstieg sei "wirklich bedrohlich".
Depressionen, Zwangserkrankungen, Suchterkrankungen und andere gesundheitliche Beschwerden sind mögliche Folgen für Opfer von rassistischer Diskriminierung, sagt Meryam Schouler-Ocak, Oberärztin der Psychiatrie der Charité in Berlin.
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