Am 18. August 1949 ließ Adolf Dassler, genannt Adi, seine Firma Adidas in das Handelsregister eintragen. Spätestens seit den 80er-Jahren, als Madonna das erste Mal in Adidas-Trainingshosen auf der Bühne stand, seien die Produkte des Sportartikelherstellers aus dem bayerischen Herzogenaurach salonfähig geworden, meint Karsten Kilian, Markenexperte an der Universität St. Gallen.
Der Erfolg der Marke mit den drei Streifen begann bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954, und zwar mit der Erfindung auswechselbarer Schraubstollen. Heute sind die Turnschuhe mit den drei Streifen sogar zum Anzug tragbar - getreu dem aktuellen Werbeslogan "Impossible is nothing". "Dann ist klar, dass die Leute heute die Sportschuhe nicht immer mehr zum Sport nur tragen, sondern einfach auch weil sie sich darin gut fühlen und weil es - zumindest glauben sie das - zu ihrer Persönlichkeit passt", so Kilian.
Vorwürfe, Sportartikelhersteller würden für die Produktion in Asien Kinder beschäftigen, werden in regelmäßigen Abständen laut - auch gegenüber Adidas. Kilian ist aber davon überzeugt, dass die Kontrollen in Asien ausreichen und der Ruf der eigenen Marke für die Hersteller "das wichtigste Gut" ist.
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