Nach Polen, Tschechien und Lettland will auch Deutschland das Urheberrechts-Abkommen ACTA nicht unterzeichnen. Sandro Gaycken von der FU Berlin dagegen meint: Mit ACTA würde illegales Downloaden von Musik und Filmen bekämpft und sei kein Einfallstor für Internetzensur.
Fester Bestandteil der Berlinale ist das Forum Junger Film. In diesem Jahr werden im Forum drei Dokumentarfilme gezeigt, die sich mit der Reaktorkatastrophe und dem Tsunami in Fukushima befassen. Christoph Terhechte, Leiter des Forums, stellt diese japanischen Dokumentarfilme vor.
Er sei Teil einer neuen Dirigenten-Generation, kein klassischer Maestro-Typ, sagte Alexander Liebreich, neuer Chefdirigent des Polnischen Radio-Symphonieorchesters in Katowice. In Polen spüre er derzeit eine kulturelle Aufbruchstimmung.
Unter der Regie von Dieter Kosslick hat sich die Berlinale zu einem Megaevent entwickelt, das den Vergleich mit Cannes und Venedig nicht zu scheuen braucht, sagt Katja Nicodemus. Auch in diesem Jahr würden die Filmfestspiele wieder viele Regisseure präsentieren, die "im Kommen sind".
Der Sprecher der Betroffenenorganisation "Eckiger Tisch", Matthias Katsch, hat sich dafür ausgesprochen, die Akten des Vatikans für Nachfragen der Missbrauchsopfer zugänglich zu machen. "Das wäre tatsächlich ein bisher unerhörter Vorgang", so Katsch.
Als Gerhard Richter 1961 die DDR verließ, hat er einen klaren Trennungsstrich gezogen. Auch später hat er sich jeder politisch-ideologischen Vereinnahmung verweigert. Richters früherer Assistent Dietmar Elger hält die kritische Distanz gegenüber jedweder Ideologie für ein wichtiges Merkmal seiner Kunst.
Mehr zur Sendung:
Links bei dradio.de:
Beiträge zum Nachhören
Thema
Interview mit dem Schauspieler Maximilian Brückner
Sendezeit: 12.02.2012, 10:06
Deutschland will das umstrittene ACTA-Abkommen vorerst nicht unterschreiben
Sendezeit: 10.02.2012, 16:10
Ein Dokumentarfilm auf der Berlinale zeigt das Weltbild israelischer Soldaten
Sendezeit: 10.02.2012, 15:10
dradio-Recorder
im Beta-Test: