Es gehe um die Erhaltung der Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt, sagte Ulrich Katzer zum Aktionstag gegen drohende Kürzungen. Um das an UNESCO-Welterbestätten besonders reiche Bundesland zu unterstützen, müsse auch der Bund einspringen, so der Geschäftsführer des Bühnenvereins Ost.
In seinem neuen Film zeichnet Regisseur Stefan Schaller Murat Kurnaz' Leben und Überleben im US-Gefangenenlager Guantanamo nach. Die Geschichte hat ihn nicht mehr losgelassen - und er entdeckte auch Parallelen zwischen sich und Kurnaz.
Liebe und Wärme sind das Wichtigste, was der Mensch braucht, um ein positives Verhältnis zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen zu entwickeln, sagt der Schweizer Psychoanalytiker Arno Gruen. Das Bekenntnis zur Menschlichkeit hält er für den Schlüssel zur Bewahrung der Demokratie.
Frauen gelten als friedfertig, schreckliche Taten wie die NSU-Mordserie werden ihnen nicht zugetraut - und dahinter verstecken sie sich oftmals, kritisiert Juliane Lang vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Zu beobachten sei dieses Muster auch bei Beate Zschäpe.
Auch Dan Browns neuer Roman "Inferno" dürfte in Deutschland wieder ein Bestseller werden. Der Theologe Rainer Kampling hat das Buch schon gelesen. Wir sprechen mit ihm über diesseitige Höllenvorstellungen, schwarze Pädagogik und vormoderne Verschwörungstheorien.
In jüngster Zeit waren in politischen Talkshows vermehrt homophobe Aussagen zu hören, sagt David Berger vom Schwulenmagazin "Männer". Er fordert mehr Sensibilität von den Machern solcher Sendungen und verlangt, dass "Homohassern" im TV keine Bühne mehr geboten wird.
Das literarische Motiv des Klons setzt sich aus verschiedenen Traditionslinien zusammen, erläutert Stefan Halft. Parallel zu den Fortschritten der Wissenschaft sei seine Darstellung weniger negativ und immer menschlicher geworden, so der Literaturwissenschaftler.
Über "Die Macht der Schrift" spricht Andreas Koop auf der TYPO Berlin. Die Nationalsozialisten etwa hätten die Frakturschrift in ihrer Anfangszeit ganz bewusst genutzt, um volksnah zu wirken, erläutert der Designer: Denn ein Großteil der Deutschen konnte sie damals besser lesen als die Lateinische.
Noch schlimmer als vor 20 Jahren seien die Festlegungen, wie eine schöne Frau auszusehen habe, meint Uta Melle. Die Initiatorin des Amazonen-Projekts findet Angelina Jolies Umgang mit ihrer Brustamputation "großartig".
Oppositionelle sitzen im Gefängnis, Aufständische werden gefoltert: Ein Jahr nach dem Eurovision Songcontest ist die Lage in Aserbaidschan noch immer desaströs, sagt der Blogger Emin Milli. Die Zeichen stehen trotzdem auf Wandel, ist er überzeugt. Das Regime bröckele.
Mehr zur Sendung:
Links bei dradio.de:
Beiträge zum Nachhören
Thema
Das Leben als tunesischer Bootsflüchtling in der Schweiz
Sendezeit: 22.05.2013, 16:09
Wer spart, verliert - Die Finanzkrise wird für kleine Stiftungen zur Gefahr
Sendezeit: 22.05.2013, 15:08
Die Lyrikerin Sarah Kirsch ist tot
Sendezeit: 22.05.2013, 14:08
dradio-Recorder
im Beta-Test: