Die Indianerkulturen in den Wäldern Amazoniens werden oft verklärt. Von naturgemäß lebenden und friedlichen Stämmen ist dann die Rede und von der westlichen Zivilisation, die deren Leben und Kultur bedrohe.
Doch es gibt bei einigen Indianerstämmen in Amazonien Traditionen, die unserer Auffassung von Menschenrechten widersprechen: Sex mit Kindern ist üblich, die Tötung behinderter Kinder ist Tradition und ein weit verbreiteter Machismus unterdrückt die Frauen. Wie kann, wie soll eine katholisch geprägte Gesellschaft wie die Brasiliens damit umgehen?
Weiteres Thema: Emanzipation im Urwald - Ecuadors rebellische Indiofrauen
Von Gottfried Stein
Beiträge zum Nachhören
Weltzeit
Teure Gottesgabe - Südafrikas Wasserkrise
Sendezeit: 09.02.2012, 18:07
Eine starke Frau - Die Friedesaktivistin Manuela Alvarado aus Guatemala
Sendezeit: 08.02.2012, 18:07
Verschleppt - Massenentführungen als Geschäftszweig mexikanischer Banden
Sendezeit: 08.02.2012, 18:07
dradio-Recorder
im Beta-Test: