Wer träumt nicht davon, ein kleines Schlösschen sein eigen zu nennen? So unmöglich ist das gar nicht. Doch ein Besuch bei zwei privaten Schlossherren in Frankreich zeigt: Um ein Schloss zu betreiben und zu bewohnen braucht es extrem viel Idealismus, Einsatzbereitschaft und vor allem harte Nerven.
Fast eine halbe Million syrische Flüchtlinge hat das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen UNHCR im Libanon registriert. Die libanesische Regierung geht von über einer Million aus, ungefähr die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Nur mühsam schaffen sie es, sich in der neuen Umgebung einzuleben.
Das Burkle-Haus in Memphis vergegenwärtigt die Geschichte einer Untergrundbewegung: Jakob Burkel und andere Gegner der Sklaverei verhalfen den Leibeigenen aus den USA die Flucht in das sichere Kanada. Inzwischen beherbergt das Haus das Slavehaven Museum.
Die Kleinstadt in North Dakota war ein verschlafener Ort mit Farmen und Viehweiden - jetzt sprudelt in Williston Öl. Das Städtchen wird überrannt von Glücksrittern und Ölfirmen: Das Fracking Fieber grassiert. Die Einwohner fühlen sich durch die Abenteurer etwas bedroht.
Durch unkontrolliertes Abholzen geht in Kambodscha immer mehr Regenwald verloren. Dort regiert eine korrupte Verbindung aus Holzfällern, örtlichen Behörden und der Armee. Manche Bürger bemerken den Klimawandel und wehren sich gegen den Raubbau an der Natur.
Acht Hallen allein fürs Gemüse, sieben Hallen fürs Fleisch: Rungis vor den Toren von Paris ist größer als Monaco. Der Großmarkt versorgt 18 Millionen Menschen in aller Welt mit Lebensmitteln. Ein Rundgang durch die Markthallen, wo es geschäftig, humorvoll und locker zugeht.
Soziale Unruhen in den Vorstädten und Schulden - lange hatte Lyon mit diesen Problemen zu kämpfen. Mittlerweile herrscht dort Aufbruchstimmung. Durch Marketing und eine gute Infrastruktur werden seit Jahren immer mehr Unternehmen und kreative Köpfe an die Rhône gelockt. Das Ziel: Eine Stadt von Welt zu werden.
Hochriskante Kredite, minimales Eigenkapital und enorme Summen fremden Geldes - genau diese Geschäftspolitik der Schattenbanken war es, die in den USA maßgeblich an der Entstehung der Finanzkrise beteiligt war. Jetzt feiert das Geschäft mit hochspekulativen Papieren ein Comeback.
In Europa sind immer neue Milliarden nötig, um EU-Mitgliedsstaaten vor dem Ruin zu retten. Auch die USA und Japan haben ein Problem mit den Schulden. Die Chinesen dagegen scheinen glänzend dazustehen. China investiert rund um den Globus, hat aber mittlerweile auch ein Finanzproblem.
Immer noch droht der Irak an seinen ethnischen und religiösen Konflikten zu zerbrechen. Fast täglich verüben Terroristen Attentate. Trotzdem ist die irakische Hauptstadt Bagdad seit März für ein Jahr "Kulturhauptstadt der arabischen Welt".
Beiträge zum Nachhören
Weltzeit
Toleranz ist nicht genug - Kanadas Einwandererstadt Toronto
Sendezeit: 13.06.2013, 18:07
Wenig durchlässig - Großbritanniens Klassengesellschaft
Sendezeit: 13.06.2013, 18:07
Nichts für die Suppe - Tierschützer in Kenia kämpfen für Meeresschildkröten
Sendezeit: 12.06.2013, 18:07
dradio-Recorder
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