Schon vor dem Kinostart sorgt der Tierfilm "Schimpansen" für reichlich Streit. Die Disney-Produktion zeige eine konstruierte Geschichte, heißt es in einem Bericht. Ganz egal, meint dagegen unsere Kritikerin: Denn dem Kinobesucher wird eine Welt offenbart, zu der er sonst niemals Zugang gefunden hätte.
Wissenschaftler und Techniker haben in dieser Woche auf einer Konferenz der Weltraumagentur ESA in Darmstadt über die Eindämmung des Weltraummülls beraten. Dieser sich selbst immer weiter zerkleinernde Schrott bedroht Satelliten, Handynetze, aber auch die Raumstation ISS.
Jährlich erkranken fast 220 Millionen Menschen an Malaria. Obwohl es Möglichkeiten gibt, Malaria medikamentös zu behandeln, überleben über eine halbe Million Menschen die Erkrankung nicht. Die Forschung an Impfstoffen und die Suche nach Medikamenten laufen auf Hochtouren.
Nach Jahrzehnten des Braunkohletagebaus in der Lausitz steigen dort wieder die Grundwasserspiegel. Doch das aufsteigende eisen- und sulfathaltige Wasser macht die Spreewaldfließe zu einer braunen Brühe. Eine ökologische Katastrophe.
Forscher des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei züchten Fische und Tomaten in einem Gewächshaus. Sie suchen nach einer Landwirtschaft für Ballungsräume und wollen dabei Umweltbelastungen vermeiden.
Um zu beweisen, dass Affen gut nachahmen können, lebte der Primatenforscher Claudio Tennie viele Monate auf einer afrikanischen Insel - zusammen mit 45 Schimpansen. Seine Tests wiesen nach, was unter Forschern sehr umstritten war: Mit dem Nachäffen haben Affen ein Problem.
Männer und Frauen entwickeln verschiedene Krankheitssymptome und sie sprechen unterschiedlich auf Medikamente an: Mit diesen Phänomenen befasst sich neuerdings die sogenannte Gender-Medizin. Ärzte und Apotheker haben bei dem Thema noch erheblichen Nachholbedarf.
Der Klimawandel macht den traditionellen Stadtbaumarten zu schaffen. Auch für den Laien ist zu erkennen: Viele Bäume treiben nicht mehr richtig aus. Forscher suchen deshalb nach Alternativen und testen ob exotische Baumarten besser mit dem Klimawandel klar kommen.
Von der lang anhaltenden Kälte hat nicht nur der Mensch genug - auch die Zugvögel haben ganz schön mit dem Wetter zu kämpfen. Sie stauen sich derzeit in Süddeutschland - und haben Probleme, Nahrung zu finden.
Wahrscheinlich haben nur wenige Menschen bisher von einer Krankheit namens Depersonalisation gehört. Für die Betroffenen ist die Depersonalisation beängstigend: Der eigene Körper ist fremd und das Leben läuft wie ein Film auf einer fernen Leinwand ab.
Beiträge zum Nachhören
Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik
Das SAMBAH-Projekt - Schweinswale in der Ostsee
Sendezeit: 25.05.2013, 11:40
Plastikmüll in den Meeren
Sendezeit: 25.05.2013, 11:07
Die Entdeckung künstlicher Stammzellen
Sendezeit: 18.05.2013, 11:06
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