Kanister, Planen, Plastikflaschen: Die wachsende Menge an Müll in den Meeren wird immer mehr zum Problem - und zu einer ernsten Gefahr für viele Meerestiere. Mit einer neuen Aktion wollen Fischer und Umweltschützer jetzt auf den Missstand aufmerksam machen.
Der Schweinswal ist die einzige Walart in der Ost- und Nordsee. Gefährdet werden die schwarz-weißen Säuger durch Fischernetze, Wasserverschmutzung und den Bau von Windkraftanlagen. Wie es den Tieren genau geht, haben Meeresbiologen jetzt mit einem großen Forschungsprojekt erkundet.
In gewaltigen, ausgespülten Salzstöcken, sogenannten Kavernen, soll Erdgas gelagert werden. Für das Gelingen der Energiewende wird diese Speichermethode immer wichtiger - für die Einwohner der Gegend immer gefährlicher.
Hormone künstlich ersetzen, die Frauen ab Mitte 40 abbauen - lange Zeit galt das als einfache Lösung für Wechseljahrsbeschwerden. Dann wurden Risiken bekannt und die Zahl der verkauften Präparate ging deutlich zurück. Nun hört man in den Medien oder unter Gynokologen von einer "Renaissance der Hormontherapie". Was ist dran?
In Karlsruhe trafen sich 2000 Roboterforscher aus aller Welt. Bei der Konferenz ICRA 2013 ging es um menschenähnliche Maschinen, aber auch um Roboter im Kleinstformat: zum Beispiel das erste künstliche Fluginsekt RoboBee.
Schon vor dem Kinostart sorgt der Tierfilm "Schimpansen" für reichlich Streit. Die Disney-Produktion zeige eine konstruierte Geschichte, heißt es in einem Bericht. Ganz egal, meint dagegen unsere Kritikerin: Denn dem Kinobesucher wird eine Welt offenbart, zu der er sonst niemals Zugang gefunden hätte.
Stimmen die Prognosen der UN, dürfte die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre bis 2100 zu einer Versauerung der Ozeane führen. In einem schwedischen Fjord simulieren Forscher das Zukunftsszenario mit riesigen Plastiksäcken, die im Meer schwimmen.
Wissenschaftler und Techniker haben in dieser Woche auf einer Konferenz der Weltraumagentur ESA in Darmstadt über die Eindämmung des Weltraummülls beraten. Dieser sich selbst immer weiter zerkleinernde Schrott bedroht Satelliten, Handynetze, aber auch die Raumstation ISS.
Jährlich erkranken fast 220 Millionen Menschen an Malaria. Obwohl es Möglichkeiten gibt, Malaria medikamentös zu behandeln, überleben über eine halbe Million Menschen die Erkrankung nicht. Die Forschung an Impfstoffen und die Suche nach Medikamenten laufen auf Hochtouren.
Nach Jahrzehnten des Braunkohletagebaus in der Lausitz steigen dort wieder die Grundwasserspiegel. Doch das aufsteigende eisen- und sulfathaltige Wasser macht die Spreewaldfließe zu einer braunen Brühe. Eine ökologische Katastrophe.
Beiträge zum Nachhören
Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik
Hochwasserforschung - mögliche Auslöser und Pläne zur Vorbeugung
Sendezeit: 15.06.2013, 11:39
Raumtransporter dockt an ISS an
Sendezeit: 15.06.2013, 11:07
Studien zur Schmerzlinderung bei der Geburt
Sendezeit: 08.06.2013, 11:40
dradio-Recorder
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