Seit Mai 2011 gibt es in Syrien gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Truppen von Präsident Assad und Oppositionellen. Über 10.000 Menschen sind nach Zahlen der Vereinten Nationen bisher ums Leben gekommen. Seit dieser Woche spricht auch Staatschef Assad von Krieg.
Die Weltgemeinschaft schaut weitgehend tatenlos zu. Der Friedensplan des UN-Sondergesandten Annan ist gescheitert, der Sicherheitsrat kann sich nicht einigen. Die beiden Veto-Mächte Russland und China sperren sich bisher gegen ein Eingreifen. Nun weitet sich der Konflikt aus: Nachdem syrische Truppen ein türkisches Kampfflugzeug abgeschossen haben, trat der NATO-Rat zusammen.
Wie ist der Konflikt in Syrien zu lösen? Gibt es noch einen diplomatischen Ausweg oder kann Assad nur mit Waffengewalt gestürzt werden? Wie ist das Treffen der NATO zu bewerten?
Was bedeutet der Bürgerkrieg für die Syrer? Warum unterstützen sie nicht geschlossen die Opposition? Ist die Arabellion beendet?
Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandradio Kultur:
Beiträge zum Nachhören
Wortwechsel
Rote Linien und Ratlosigkeit - Der syrische Bürgerkrieg
Sendezeit: 17.05.2013, 19:06
Gewalt und Terror vor den Wahlen in Pakistan - hat die Demokratie eine Zukunft?
Sendezeit: 10.05.2013, 19:06
Europa in der Krise: Wo bleibt die neue Streitkultur?
Sendezeit: 03.05.2013, 19:06
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