29.05.2013 19:30 Uhr
Arbeit ist das ganze Leben
Das Büro und wir
Von Christian Schiffer
"Es ist absolut notwendig, dass wir alle in unseren Büros anwesend sind", hieß es im Februar 2013 in einer Mitteilung des IT-Konzern Yahoo. Die Firmenchefin Marissa Mayer möchte, dass ab Juni wieder jeder Angestellte brav am Büroarbeitsplatz sitzt. Die Mitteilung sorgt für weltweites Erstaunen, denn Arbeiten im Büro gilt aus Sicht moderner Unternehmensführung als überholt.
Stattdessen wird von Zuhause aus gearbeitet: Besprechungen finden nicht mehr am Tisch sondern über Skype statt, Dokumente lagern nicht mehr in der Schreibtischschublade sondern in der Cloud und der Facebook-Chat ersetzt den Kollegenplausch am Kaffeeautomaten. Wie passt es da aber rein, dass das Büro ein Comeback feiert - vor allem in der Popkultur? Büroserien wie Mad Men, The Office und Stromberg oder Bücher wie 'Das Büro' sind extrem erfolgreich. Und auch in der Praxis werden die Vorzüge eines Arbeitsplatzes neu entdeckt: Sogenannte Co-Working Spaces, Büroarbeitsplätze, die man tageweise anmieten kann, versprechen ein echtes Büroflair. Was also ist dran am Leben im Büro?
Im Juni 2013 wird die 55. Biennale von Venedig eröffnet. Wie so oft in der Vergangenheit der ältesten und bedeutendsten internationalen Kunstschau stellt der deutsche Beitrag ein Statement dar, das über die reine Präsentation einer Ausstellung hinausgeht. Denn Deutschland und Frankreich haben erstmals die Pavillons getauscht.
Geht es nach dem Grundschulverband, werden Kinder künftig keine Schreibschrift, sondern nur noch eine aus Druckbuchstaben bestehende Grundschrift erlernen. Für die einen ist dies eine sinnvolle Erleichterung, für andere ein Kulturbruch: Sie befürchten, mit der Schreibschrift gehe eine wichtige kulturelle Kompetenz verloren.
Lenin, Stalin, der Vaterländische Krieg: In Russland herrscht eine uns rätselhafte Heldenverehrung. Umfragen zeigen, dass 49 Prozent der Russen Stalin für eine positive Figur halten. Indem Größe und Macht Russlands idealisiert werden, werden autoritäre Herrschaftsprinzipien legitimiert.
"Freie Fahrt für freie Bürger": Das ist wohl der populärste Slogan, der jemals im Kampf um Tempolimits in der Bundesrepublik unters Volk gebracht wurde. Vor 60 Jahren galt dies unbegrenzt: 1953 wurden alle generellen Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehoben.
Unter Kulturhistorikern und Suchtforschern ist weitgehend anerkannt, dass keine Gesellschaft ohne Drogen auskommt. Allerdings hat sich der Drogenkonsum im Laufe der Geschichte verändert. Jede Epoche hat spezielle Rauschmittel, die ihr ihren Stempel aufdrücken.
Mode ist mehr als eine oberflächliche Sache. Vor allem jugendlichen Subkulturen dient sie, um sich vom Mainstream abzusetzen - früher wie heute. Mode und Stil können eine wichtige politische Dimension entfalten.
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Freie Fahrt auf allen Straßen - Der Kampf um Regulierung des Straßenverkehrs
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