Als die Repressionen gegen Juden durch die Nazis immer mehr zunahmen, begann in einem schlesischen Dorf ein bemerkenswertes Projekt: Auf dem Gut Groß Breesen wurden jüdische Jugendliche auf ein Leben nach der Flucht vorbereitet.
Nach 1933 standen die in Deutschland lebenden Juden vor der Frage, ob sie in ihrem Heimatland noch sicher waren. Und spätestens nach dem 9. November 1938 vor der Frage, ob und wie sie in einem anderen Land ein neues Leben aufbauen könnten.
In dieser Zeit wurde auf einem schlesischen Gut, das einem in Polen lebenden Juden gehörte, ein bemerkenswertes Ausbildungsprojekt organisiert. Jüdische Jugendliche sollten auf dem Gut in Groß Breesen für ein Leben nach der Flucht vorbereitet werden. Die Jugendlichen erlebten eine Zeit, die sie ein Leben lang verband.
Manuskript zum Beitrag als PDF oder im barrierfreien Textformat
Mehr zur Sendung:
Downloads:
Beiträge zum Nachhören
Zeitreisen
Schnörkel oder Kulturgut? Die Geschichte der Schreibschrift
Sendezeit: 15.05.2013, 19:30
Helden und Heilige - Russlands umgang mit der Geschichte
Sendezeit: 08.05.2013, 19:30
Freie Fahrt auf allen Straßen - Der Kampf um Regulierung des Straßenverkehrs
Sendezeit: 24.04.2013, 19:31
dradio-Recorder
im Beta-Test: