Erst das Veto Russlands im UN-Sicherheitrat gegen eine Syrien-Resolution, dann der Besuch des russischen Außenministers vor Ort: Moskau demonstriert Stärke und vorgebliche Diplomatie gegenüber dem Westen. Bei den Bürgern zieht das wenig - da hilft nur Demagogie.
"Der Junge mit dem Fahrrad" ist ein Märchen in Sommerfarben, mit dem die belgischen Filmbrüder Dardenne selbst im Winter Lust aufs Radeln wecken. Ebenfalls neu im Kino: Christian Schwochows Schauspielerschauspiel "Die Unsichtbare" und Agnieszka Hollands bedrückendes Holocaust-Kammerspiel "In Darkness".
Christoph Meckel ist während des Zweiten Weltkriegs geboren worden. In seinem Buch ruft die Erinnerungen an eine Kindheit in Nachkriegsdeutschland wach, die in Erfurt beginnt und mit einer Flucht über die grüne Grenze im Westen weitergeht.
In einer großen Studie über zwei Jahrzehnte suchen australische Forscher nach Erkenntnissen über die Gesundheit von Heranwachsenden. Ein Hauptfokus liegt auf Gewichtsproblemen bei Kindern und Jugendlichen. Erstes Zwischenergebnis: Väter haben ein entscheidenden Einfluss auf das Gewicht ihrer Kinder.
Er war ein Schöngeist, komponierte und spielte Flöte, modernisierte den preußischen Staat - und zettelte mehrere Kriege an. 2012 wird an die unterschiedlichen Facetten von Friedrich dem Großen erinnert, sein Geburtstag jährt sich am 24. Januar zum 300. Mal.
Ein riesiger Schuldenberg und schlechte Arbeitsmarktdaten: Für den Demokraten Barack Obama ist der Wahlkampf kein Selbstläufer. Und während er selbst in der Wählergruppe der Afroamerikaner kaum noch Zustimmung hat, suchen die Republikaner nach dem Gegenkandidaten.
"Sendezeichen" ist der Titel einer Reihe, mit der wir in den nächsten Monaten in die ersten 50 Jahre des Deutschlandfunks in ebenso vielen wie vielfältigen Kurzbeiträgen zurückblicken wollen: Eine akustische Wundertüte, deren ausgesuchte Ingredienzien wir zufällig und ohne chronologische Abfolge täglich ins Programm streuen.
Ob Bundestagswahlen, 20 Jahre Deutsche Einheit, Klima- und Energiefragen, "das blaue sofa" und der europäische Literaturkanon: Auf dradio.de finden Sie nicht nur Informationshäppchen, sondern fundierte und ausführliche Schwerpunkte, die keine Fragen offenlassen.
Die betriebliche Altersvorsorge ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Drei Viertel der Deutschen wissen nur wenig über die Steuervorteile, die gewährt werden, manche kennen dieses Instrument sogar überhaupt nicht. Dabei lässt sich mit der Betriebsrente direkt auf mehreren Wegen vorsorgen.
Marktplatz · 09.02.2012 · 10:10
"CNN der Schwarzen", "Nachrichtenkanal aus den Vorstädten", "Sprachrohr der Minderheiten". Rap verspricht Authentizität, die ungeschminkte Wahrheit. Auf der anderen Seite ist Hip-Hop längst zu einem millionenschweren Wirtschaftszweig geworden, wo verkauft wird, was sich verkaufen lässt, vor allem das Image vom bösen Jungen mit Migrationshintergrund.
Das Feature · 10.02.2012 · 20:10
Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm im Salzburgerland geboren. Seit 1990 lebt der gelernte Werbetexter, Universitätslektor und "bekennende Österreicher" in Wien. Er schrieb sieben Romane um den Detektiv Brenner, die sich durch genaue Milieuschilderungen sowie kohlrabenschwarzen Humor auszeichnen und Haas mittlerweile zum Maßstab für den Austria-Krimi machten.
"Krokodil" nennen russische Junkies ihre neueste Droge, weil sie die Haut scheckig werden lässt wie bei einem Reptil. Russland leidet unter einer Drogenwelle von bislang nicht gekanntem Ausmaß. Zu den wachsenden Mengen an Heroin aus Afghanistan kommen selbst gemixte synthetische Cocktails.
Gesichter Europas · 11.02.2012 · 11:05
Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischer Poet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid.
Im Jahr 2003 erhielt Alexander Kluge, geb. 1932, den Georg-Büchner-Preis für sein umfangreiches literarisches Werk. In seinen Geschichtensammlungen "Chronik der Gefühle" malt er ein weit gefächertes Panorama menschlichen Lebens und sucht die Lücken menschlicher Freiheit in einer diabolischen Geschichte: "Wohin fliehen? Was heißt Macht? Wem kann man trauen?"
Lange Nacht · 11.02.2012 · 23:05
Meiningen war im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein kleines Herzogtum, aber eine Großmacht auf dem Gebiet des Theaters und der Musik.
Musikszene · 12.02.2012 · 15:05
In den letzten Jahren hat sich in Deutschland eine Kaffeekultur entwickelt, die mit der bisherigen Massenkultur des Kaffeetrinkens und -zubereitens bricht. Im Kaffeebau und -handel zeigen sich die negativen Auswirkungen der Globalisierung mit ihrer Benachteiligung sozial schwacher Länder.
Der Auftrag für das Werk kam 1941 direkt aus dem Kreml. Für Stalin war der grausame Zar einer seiner politischen Ahnen. Der Film sollte aus dem "Schrecklichen" einen großen und weisen Politiker machen: "Iwan Grosny".
Das Feature · 14.02.2012 · 19:15
Seit sechs Wochen müssen Zahnärzte und Patienten neu rechnen. Denn seit Jahresbeginn gilt die neue privatärztliche Gebührenordnung, nach der Zahnärzte ihre Leistungen abrechnen. Es ist die erste Änderung dieser Gebührenordnung, kurz GOZ, seit 1987. Davon sind neben Privatversicherten auch gesetzlich versicherte Patienten betroffen.
Marktplatz · 16.02.2012 · 10:10
Der Schweizer Klangkünstler Andres Bosshard beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Klang urbanen Zusammenlebens. Er arbeitet mit Stadtplanern und Architekten und hat einen Klangreiseführer über Zürich geschrieben.
Das Feature · 17.02.2012 · 20:10
"Könnt´ schlechter gehen!" antwortet Ottfried Fischer, fragt man ihn nach seinem Befinden. Seit einigen Jahren leidet der Kabarettist und Schauspieler unter Parkinson, doch selbst das scheint er mit Humor zu nehmen.
Klassik-Pop-et cetera · 18.02.2012 · 10:05
In seinem Stück "Die Perser" greift der griechische Dichter Aischylos acht Jahre nach der Schlacht bei Salamis (480 v. Chr.) - bei der er selbst dabei war - einen aktuellen Stoff auf. Es ist das älteste Stück des klassisch-antiken Theaters und gilt als eines der ältesten der Welt.
"Sag mal, ist hier heut´n Fest?" - "Sowas ähnliches, das Bethanien wird besetzt." Eine Liedzeile aus dem "Rauch-Haus-Song" der Berliner Band Ton Steine Scherben, entstanden bei der Besetzung des Georg-von-Rauch-Hauses Ende 1971.
Lange Nacht · 18.02.2012 · 23:05
Im Paradies waren Adam und Eva unschuldig und nackt. Erst nach Sündenfall und Vertreibung bedeckten sie ihre Körper - nicht nur, um sich gegen die Witterung zu schützen, sondern auch, um den sexuellen Aspekt des Körpers zu neutralisieren.
Am 2. März 2011 zerrten in Islamabad drei bewaffnete Männer den pakistanischen Minister für Minderheiten, Shahbaz Bhatti, aus seinem Wagen und feuerten acht Schüsse auf ihn ab. Auf Flugblättern am Tatort rechtfertigten die Taliban- und Al-Qaida-Mitglieder ihre Tat.
Das Feature · 21.02.2012 · 19:15
Aufgewachsen ist er in der "Märchensiedlung" an der Peripherie von Hamburg. Sein Vater war ein allzu stiller Mann, die Mutter hielt den Sohn fest umklammert, sie wollte das Beste für ihn. Und Rainer ist aufgestiegen. Fast hätte er Jura studiert.
Das Feature · 24.02.2012 · 20:10
Die Praxis, Elektronengehirne auch zur Abfassung wissenschaftlicher Werke heranzuziehen, hat in jüngster Zeit eine besondere Brisanz bekommen. Isaac Asimov hat bereits 1957 mit dieser Idee gespielt.
Dünne Besiedlung, aussterbende Dörfer, hohe Arbeitslosigkeit: Wo die EU im Osten endet und Bulgarien und Griechenland mit der Türkei zusammenstoßen, trifft man auf Zonen nationaler Bedeutungslosigkeit.
Gesichter Europas · 25.02.2012 · 11:05
Als sich in den USA ab den 1850er-Jahren der neue absturzsichere Personenfahrstuhl schnell verbreitete, stellte er die Ordnung mehrgeschossiger Gebäude buchstäblich auf den Kopf.
Mit Beteiligung privater Unternehmen versucht die öffentliche Hand trotz aller Haushaltsdefizite und gekürzter Budgets eine Reihe außerordentlich großer Bauprojekte zu realisieren. Der Bau der Hamburger Elbphilharmonie oder der eines 75 Kilometer langen Abschnitts der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen sind bekannte Beispiele für dieses Finanzierungsmodell.
Das Feature · 28.02.2012 · 19:15
Fast jedes zweite in Deutschland verkaufte Handy ist inzwischen ein Smartphone. Mit diesen multimedialen Alleskönnern lassen sich E-Mails und Bahn-Fahrpläne studieren, Kleinbeträge bezahlen oder Fotos ins soziale Netzwerk laden - das Handy als Begleiter in allen Lebenslagen.
Marktplatz · 01.03.2012 · 10:10
Der Amerikaner Bill Ayers gehörte zu den Mitbegründern der legendären "Weathermen", die in den 60er-Jahren glaubten, drastische Maßnahmen anwenden zu müssen, um den Krieg in Vietnam zu beenden und den Kampf der Schwarzen im eigenen Land zu unterstützen.
Das Feature · 02.03.2012 · 20:10
Sie mache kein Theater, sagt Maria de Alvear. Denn ihre Arbeit sei echt und wirklich und kein Spiel. Und doch: 1960 in Madrid geboren als Tochter eines namhaften Architekten und einer bedeutenden Galeristin, hat das Theater, das experimentelle Musiktheater, Maria de Alvear erst nach Deutschland gebracht.
Klassik-Pop-et cetera · 03.03.2012 · 10:05
Pier Paolo Pasolinis Wirken als passionierter Volksschullehrer und junger Kommunist im italienischen Landstädtchen Casarsa della Delizia nach Kriegsende währte nur kurz: Nach dem öffentlichen Bekanntwerden seiner Homosexualität wurde er als Lehrer suspendiert und wegen "bürgerlicher Verkommenheit" aus der Kommunistischen Partei Italiens ausgeschlossen.
Lange Nacht · 03.03.2012 · 23:05
Jim Black gehört zur erfreulicherweise wachsenden Spezies von Schlagzeugern, deren Spiel sich durch ein besonderes Maß an perkussiver Kreativität und Plastizität auszeichnet, die ihren Klangraum fantasievoll ausgestalten, schon lange nicht mehr nur Rhythmusgeber sind, sondern kreativ am Gesamtklang mitarbeiten.
Moderne Häuser werden wenig oder gar nicht mehr beheizt und auch bei Altbauten lassen sich die Heizkosten drastisch senken. Eine gute Dämmung verbessert außerdem auch im Sommer das Raumklima, indem sie dazu beiträgt, dass die Hitze draußen bleibt.
Marktplatz · 08.03.2012 · 10:10
Der Pianist Hans Lüdemann gehört zu den produktivsten und eigenständigsten deutschen Jazzmusikern der Gegenwart. Seit seinem Debüt mit der Gruppe Nana 1984 hat der 50-Jährige über 20 Tonträger unter eigenem Namen veröffentlicht.
Als Kontrabassist steht man eher nicht im Rampenlicht. Es sei denn, man gründet wie Dieter Ilg eigene Jazzensembles und spielt an der Seite von Größen wie Randy Brecker, Peter Erskine, Till Brönner, Dhafer Youssef und Albert Mangelsdorff. Im vergangenen Jahr wurde Dieter Ilg der ECHO Jazz verliehen.
Klassik-Pop-et cetera · 10.03.2012 · 10:05
Nach einer aktuellen Umfrage wünschen sich mehr als 80 Prozent der Deutschen eine flexible Grenze für den Renteneintritt. Das heißt nicht, dass die Befürworter der Flexibilität unisono früher in Rente gehen wollen. Es gibt immer mehr Menschen, die sich auch ein längeres Berufsleben vorstellen können.
Lebenszeit · 10.02.2012 · 10:10
Spaß und Freude an der Musik, das ist der Hauptantrieb für die Arbeit des Oberösterreichers Lorenz Raab. Auf der Bühne stehen Kommunikation und Improvisation im Vordergrund, und zwar unabhängig davon, mit welcher Band der Trompeter gerade musiziert.
Für Anna Depenbusch gibt es keine Alternative zur Musik. Es habe sich ihr nie die Frage gestellt, einen "normalen" Beruf zu ergreifen, erklärte sie einmal. Zahlreiche Jobs dienten ihr daher nur zum Broterwerb: Die gebürtige Hamburgerin fuhr mit einem Lastwagen Gemüse aus, riss Karten im Theater ab und verkaufte teure Mode.
Klassik-Pop-et cetera · 11.02.2012 · 10:05
Dem französischen Dramatiker Timothée de Fombelle, gelang mit "Tobie Lolness" ein Debüt als Jugendbuchautor, das sich zu einem weltweiten Bestseller entwickelt. Im vergangenen Jahr erschien der erste Band seiner neuen Saga "Vango" auf Deutsch, erneut übersetzt von Tobias Scheffel.
Bücher für junge Leser · 11.02.2012 · 16:05
Manche Titel sind winzige Epigramme, nur mit zwei oder drei großen Buchstaben versehen, deren Sinn sich nicht sofort erschließt, wohl auch nicht soll. Schon früh begeistert sich Hans-Joachim Hespos (Jahrgang 1938) für die Avantgarde, sieht aber bald deren Erstarrungen und langweilige Rituale.
Atelier neuer Musik · 11.02.2012 · 22:05
Der Philologe und Publizist Fritz Senn, 1928 in Basel geboren, zählt zu den (weltweit) profiliertesten Kennern der Werke von James Joyce. Seit 1985 leitet er die Zürcher James Joyce Stiftung. "Noch mehr über Joyce" heißt das neueste Buch aus seiner Feder, das soeben im Schöffling Verlag erschienen ist.
Zwischentöne · 12.02.2012 · 13:30
Unbekanntes Land - das gibt es tatsächlich noch in Deutschland. Die unterirdischen Landkarten sind voller weißer Flecken. Niemand weiß genau, wie viele Höhlen noch unentdeckt sind, wie viele kilometerlange Gänge in den bereits bekannten Höhlen noch erkundet werden müssen.
Wissenschaft im Brennpunkt · 12.02.2012 · 16:30
Im zweiten Teil eines Konzertmitschnitts aus dem Kölner Stadtgarten vom September 2011 stellt Jazz Live drei von insgesamt fünf internationalen Duobesetzungen vor.
Ausgangspunkt des Hörstücks war eine begehbare Rauminstallation, die den Besucher, versehen mit einer undurchsichtigen Brille, in eine weiße, kontrastlose Weite schickt. Über einen Kopfhörer spricht eine Stimme zu ihm und führt ihn.
Die weltweit erste Erdölbohrung wurde in Niedersachsen durchgeführt. Das Dorf Wietze, später nur noch "Klein-Texas" genannt, erlebte einen Ölrausch. An die guten alten Zeiten von vor knapp 100 Jahren konnte Deutschland nie wieder anknüpfen.
An einem Aschermittwoch ist Jonas Ziegler verschwunden. Privatdetektiv Castor Troya soll den IT-Unternehmer finden. Aber im Büro seiner Firma nimmt man sein Verschwinden nicht sonderlich ernst.
In kaum einer anderen Stadt liegen das Erlesene und das Billige, das Exklusive und das Vulgäre so nahe beieinander wie in Brighton. Elegant und schmuddelig, kosmo-politisch und anrüchig, das war im Grunde immer schon ein Leitmotiv für diesen Badeort an der englischen Südküste.
Gesichter Europas · 18.02.2012 · 11:05
Als Politikerin in einem Schweizer Kantonsparlament setzte sich Laura Gallati viele Jahre für Frauenrechte ein. Als Komponistin experimentiert sie mit alten elektronischen Geräten wie dem Moog-Synthesizer.
Atelier neuer Musik · 18.02.2012 · 22:05
Zwei Fachzeitschriften riefen die Oper Frankfurt für diese Saison als bestes deutsches Opernhaus aus. Jens Kilians Bühnenbild für den Frankfurter "Ring" wurde ebenfalls ausgezeichnet, das von Sebastian Weigle geleitete Frankfurter Opern- und Museumsorchester wurde zum dritten Mal "Orchester des Jahres".
Musikszene · 19.02.2012 · 15:05
Mit Vein erleben wir wieder einmal eine der Erstaunlichkeiten, mit denen uns die Jazzszene der Schweiz in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Pianotrios verwöhnt. Dynamik, Spielkunst, Interaktionsfantasie - bei Vein kommt all das auf eine Art zusammen, die selbst jazzkundigen Ohren frischen Wind beschert.
1932 schrieb Samuel Beckett seinen autobiografischen Roman "Dream of Fair to Middling Women". 1928 und 1932 hatte Beckett sich acht Mal in Deutschland aufgehalten, wo er zum Teil mehrere Wochen bei Familie Sinclair in Kassel verbrachte, mit deren Tochter Peggy ihn ein intensives Liebesverhältnis verband.
Anfang der 90er-Jahre zählte Benoît Delbecq zu einer neuen Generation von Musikern in Paris, die mit viel Mut, Abenteuerlust und Erfindergeist neue kollektive Formen der Improvisation erforschten.
Die Freude ist groß bei Kirill Gerstein, denn er darf mit vollen Händen Geld ausgeben: für musikalische Zwecke. Das sieht die Satzung des hochdotierten "Gilmore Artist Award" vor, der dem Pianisten 2010 verliehen wurde.
Klassik-Pop-et cetera · 25.02.2012 · 10:05
Vor 100 Jahren schrieb Sigmund Freud seine faszinierende Schrift "Totem und Tabu". Die Sendung berichtet von ihrer wechselvollen Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.
Lange Nacht · 25.02.2012 · 23:05
Lee Ritenour gehörte bereits in den 70er-Jahren zu den erfolgreichsten Gitarristen des poporientierten Jazz. In der Folgezeit präsentierte sich der Kalifornier gern mit kommerziell ausgerichteten, weichgespülten Produktionen, bot aber bei Konzerten eine weniger glatte Melange aus Jazz, Rock, Funk, Blues und lateinamerikanischer, vor allem brasilianischer Musik.
Dragan Popovich lebt in einem Land, das man ohne einen guten Grund nicht verlässt. Gute Gründe gibt es bei der Regierung. Dragan Popovich will in ein Land, das man ohne guten Grund nicht betritt. Die Immigration aber, sie hat auf Dragan Popovich nicht gewartet.
Vor nicht allzu langer Zeit ist die Geschichte der Automatisierung in ein neues Stadium eingetreten. Nachdem die Maschinerie die Aufgaben des Körpers und der Sinnesorgane übernommen hatte, blieb als letztes menschliches Alleinstellungsmerkmal die Fähigkeit, Zeichen zu interpretieren und Entscheidungen zu treffen.
Wien im Jahr 1920. Adelheid Wegscheider lebt und arbeitet als Köchin im Haushalt eines Wiener Rechtsanwalts. Bei einem Wohnungsbrand erleidet die sonst so ruhige und besonnene Adelheid einen Nervenzusammenbruch, von dem sie sich nicht zu erholen scheint.
CERN, die Mitte der 50er-Jahre gegründete europäische Organisation für Nuklearforschung in Genf, ist eine Riesenwohngemeinschaft von Wissenschaftlern. Knapp 2400 Menschen arbeiten ständig hier; insgesamt sind rund 10000 Forscher an den Experimenten beteiligt.
Gesichter Europas · 03.03.2012 · 11:05
Ein paar Andeutungen, ein paar Fotos, eine Nachricht auf Twitter, und schon war das Gerücht in der Welt: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni seien in außereheliche Eskapaden verwickelt.
Alleinerziehend zu sein, ist in Deutschland Armutsrisiko Nummer eins. Trotz der sich verschärfenden sozialen Lage wächst keine andere Bevölkerungsgruppe so rasant wie diese, und die Zahl ihrer von Armut betroffenen Kinder nimmt stetig zu.
Das Feature · 06.03.2012 · 19:15
1986 reiste der DDR-Autor Ed Stuhler nach Wien und Paris. Stuhler hatte das Libretto für ein Musical geschrieben, zwei Schauspieler sollten es singen: Gisela May aus Ostberlin und der Wiener Michael Heltau. Die Musik dazu komponierte Norbert Glanzberg in Paris.
Das Feature · 09.03.2012 · 20:10
In einem Atelier wird ein Film gedreht: die Mordszene. Das Spiel wird plötzlich blutiger Ernst, da der Revolver des Schauspielers nicht mit Platzpatronen geladen war.
Als "größte Freiluft-Buchhandlung der Welt" wirbt das Pariser Rathaus weltweit in einer Broschüre für die gut 200 Bouquinisten, die entlang des Seine-Ufers antiquarische Ware anbieten. Ihre Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Gesichter Europas · 10.03.2012 · 11:05
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Ungeklärtes der Wulffs auf Sylt
Sendezeit: 08.02.2012, 18:19
Griechenland: Krisensitzung zum Sparpaket
Sendezeit: 08.02.2012, 18:18
Quo Vadis Suria ? Der türkische Standpunkt
Sendezeit: 08.02.2012, 18:14
dradio-Recorder
im Beta-Test: