Solche Sperren wirkten abschreckend, wie das Beispiel Skandinavien zeigte, sagte Ziercke der Zeitung "Welt am Sonntag". Wer solche Warnschilder bewusst umgehe, hinterlasse Spuren auf seinem Computer. Das von der großen Koalition verabschiedete Gesetz für Internet-Sperren gegen Kinderpornografie liegt derzeit auf Eis. Statt auf Sperren setzt die schwarz-gelbe Bundesregierung heute auf das Löschen der Daten. Zwar veranlasse das BKA wo dies möglich sei sofortige Löschungen, sagte Ziercke. Aber wer mit großem Aufwand Kinderpornografie produziere, verfüge immer auch über Kopien des Materials. Das alleinige Löschen einer IP-Adresse führe damit nicht zum Verschwinden der Bilder aus dem Internet, sagte der BKA-Präsident. [dk]
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