Am Donnerstag wies der Federal Court of Australia in Sydney die Klage von 34 Filmstudios, unter anderem Univeral, Warner und Paramount ab. Ihr Vorwurf: Der Provider habe von den Urheberrechtsverletzungen seiner Kunden gewußt, aber nichts dagegen getan. Nach australischem Recht kann, wer Mittel zum Verstoß bereitstellt, haftbar gemacht werden. Doch nach Ansicht des Gerichts stelle der Provider zwar den Internetzugang zur Verfügung, aber damit alleine seien die Verstöße nicht begangen worden, sondern auch mit dem Bittorrent-System, ein Filesharing-Protokoll zur schnellen Verteilung großer Datenmengen. Das entziehe sich aber der Kontrolle des Providers. [ms]
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