Das berichtet ein Britisch-US-Amerikanisches Forscherteam im Fachblatt "Nature". Bis jetzt haben Geologen aufgrund des Verhältnisses von Sauerstoff- und Wasserstoff-Isotopen in Eisbohrkernen auf die Temperatur der vergangenen Jahrtausende geschlossen. Sie gingen dabei davon aus, dass sich das Verhältnis der Isotope linear mit der Temperatur ändert. Das anglo-amerikanische Forscherteam konnte nun jedoch nachweisen, dass sich das Verhältnis mit zunehmender Temperatur ändert. Die Wissenschaftler ziehen aus ihrer Beobachtung den Schluss, dass die errechnete Durchschnittstemperatur für die Warmzeiten vergangener Jahrtausende um bis zu drei Grad zu niedrig angesetzt wurde. [gät]
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