Diesen Schluss ziehen Forscher der Universität Sussex aus ihrem Vergleich afrikanischer und europäischer Immen. Killer-Bienen sind eine Mischung aus afrikanischen und brasilianischen Bienen, seit einigen Jahren breiten sie sich von Südamerika nach Norden aus. Biologen hatten diese Wanderung mit einer besonderen Intelligenz in Verbindung gebracht. Wie die britischen Forscher gegenüber dem "New Scientist" sagten, ist dem jedoch nicht so. Sie hatten versucht, die Insekten auf Düfte zu trainieren. Während europäische Bienen leicht und schnell lernten, ließen sich die afrikanischen viel schlechter trainieren. Die Forscher führen das auf ein unterschiedliches Sammelverhalten zurück: während die Bienen des alten Kontinents weite Strecken zu ihren Blumen zurücklegen und sich diese Wege schnell merken müssen, sammeln afrikanische - und Killer-Bienen - nur von den Blüten rund um den Stock. Ein gutes Gedächtnis und rasches Lernen sei da offenbar nicht so wichtig. [gät]
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