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FORSCHUNG AKTUELL - MELDUNGEN

MELDUNG

Hygiene  05.02.2010

Köche sollten Nudeln in Gaststätten höchstens für einen Tag vorkochen.

Sonst laufen die Wirte Gefahr, ihren Gästen Teigwaren mit einer hohen Keim-Belastung zu servieren. Das berichtet das Chemische Untersuchungsamtes in Stuttgart. Die Mitarbeiter der Behörde hatte in den beiden zurückliegenden Jahren Nudeln in Restaurants analysiert. Rund ein Sechstel der Proben mussten die Chemiker beanstanden - wegen erheblicher Hygienemängel. In fast jedem zehnten Fall waren die Nudeln sogar verdorben: Sie enthielten mehr als 1 Million Keime pro Gramm und galten den Prüfern damit als nicht mehr verzehrfähig. Als typische Verderbnis-Erreger nennt die Stuttgarter Fachbehörde Laktobakterien und Pseudomonaden. Gegarte Nudeln seien feucht und reich an Kohlenhydraten und damit ein idealer Nährboden für die Bakterien. Wegen der hohen Beanstandungsquote will das Stuttgarter Amt die Untersuchungen fortsetzen. Offenbar kochen Gastronomen Nudeln häufig für mehrere Tage vor. Empfehlenswert sei dagegen, sie sofort zu servieren oder sofort zu kühlen. [vm]

(Quelle: )

 

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