Durch die massenhafte Verbrennung von Öl und Gas hat sich das Verhältnis der Kohlenstoffisotope im Ahornsirup verändert. Der Anteil schwereren C-13-Kohlenstoffs im Ahornsirup ist in den vergangenen 36 Jahren gesunken. Kamen in den 70er-Jahren noch 108,7 der C-13 auf 10.000 C-12-Kohlenstoffatome, seien es heute nur noch 108,5, berichten Forscher der Colgate University in Hamilton im "Journal of Agricultural and Food Chemistry". Der Fund könnte für Lebensmittel-Kontrolleure ein Problem darstellen. Denn dem Ahornsirup zugesetzter Zucker ist jetzt schwerer nachzuweisen. Künftig, so die Forscher, müssten in der Lebensmittelüberwachung auch atmosphärische Isotopendaten mit einbezogen werden. [mawi]
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