75 von 100 Ex-Rauchern haben den Ausstieg aus der Sucht ohne Hilfsmittel geschafft. Zu diesem Ergebnis kommen australische Wissenschaftler der Universität Sydney in einer Meta-Studie. Gesundheitsbehörden sollten diese Tatsache mehr betonen und nicht so stark auf Nikotin-Mittel oder professionelle psychologische Hilfe hinweisen, fordern die Forscher im Fachblatt "PLoS Medicine". Die Pharmaindustrie finanziere eine Vielzahl von Studien zur Rauchentwöhnung. Der Öffentlichkeit werde zunehmend das Bild vermittelt, dass Nikotinersatztherapien zum erfolgreichen Rauch-Stopp nötig seien. Raucher glaubten nicht mehr daran, es aus eigener Kraft zu schaffen, so die Forscher. Dabei werde die Entwöhnung von erfolgreichen Ex-Rauchern als weniger schwierig als erwartet beschrieben. [mawi]
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