Französische Forscher von der Universität Lyon haben die Aktivität verschiedener Gehirnregionen während der Einschlafphase gemessen und entdeckt: Der Thalamus drosselt seine Aktivität Minuten früher als die Großhirnrinde. Der Thalamus arbeitet als eine Art Filter im Gehirn. Er bewertet ankommende Signale und lässt nur die wichtigsten ins Bewusstsein - also bis in die Großhirnrinde durchkommen. Ist der Thalamus-Filter ausgeschaltet, können in der Großhirnrinde ungewöhnliche Verknüpfungen und damit ungewöhnliche Bilder entstehen. Das könnte erklären, warum so viele Menschen beim Einschlafen Halluzinationen haben, schreiben die Forscher im Fachblatt PNAS.
Beim Aufwachen zeigten Thalamus und Großhirnrinde vollkommen synchrone Aktivität. [mawi]
(Quelle: )
Beiträge zum Nachhören
Forschung Aktuell
Sternzeit 10. Februar 2012
Sendezeit: 10.02.2012, 16:57
Haihaut im Strömungskanal
Sendezeit: 10.02.2012, 16:50
Schon vor 3000 Jahren rodeten Menschen den Regenwald
Sendezeit: 10.02.2012, 16:45
dradio-Recorder
im Beta-Test: