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FORSCHUNG AKTUELL - MELDUNGEN

MELDUNG

Medizin  17.03.2010

Partydroge Meth schädigt das Gehirn von Ungeborenen.

Frauen, die Methamphetamin konsumieren, riskieren schwere Hirnschäden ihres Kindes. Das ist das Ergebnis einer im Fachblatt "Journal of Neuroscience" veröffentlichten Studie. Methamphetamine - die unter Namen wie Meth, Crystal oder Crystal Meth angeboten werden, - richten bei Ungeborenen noch schlimmere Hirnschäden an als Alkohol und bewirken schwere Verhaltens- und Lernstörungen. Das sagte die Studienautorin Elizabeth Sowell. Mit der Magnetresonanztomografie waren die Hirnaktivitäten von 61 Kindern untersucht worden. 21 von ihnen waren vor der Geburt Rauschmitteln ausgesetzt. Bei Kindern, deren Mütter Meth alleine oder zusammen mit Alkohol konsumiert hatten, war im Gehirn der Nucleus caudatus deutlich reduziert - jene Region, die für Lernen, Erinnerung und motorische Kontrolle zuständig ist. [tj]

(Quelle: Journal of Neuroscience)

 

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