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FORSCHUNG AKTUELL - MELDUNGEN

MELDUNG

Biologie  17.03.2010

Japanische Forscher haben eine Impfmücke gezüchtet.

Sie setzen damit eine alte Idee um: nämlich die plagende Eigenschaft von Mücken umzukehren, indem der Stich keinen Krankheitserreger überträgt, sondern einen Impfstoff. Im Fachmagazin "Insect Molecular Biology" berichten die Wissenschaftler davon, wie sie das Erbgut der Mücke genetisch verändert haben. Die transgenen Tiere produzieren nun in ihrem Speichel den Impfstoff gegen die Krankheit Leishmaniose. Bei ersten Versuchen führten Stiche der Mücke zu einer zunehmenden Zahl der Antikörper gegen den Erreger. Die Immunreaktion gleicht der einer herkömmlichen Impfung. Die fliegenden Impfspritzen werfen allerdings ethische Fragen auf, denn einmal losgelassen, würden Menschen und Tiere unkontrolliert geimpft. [tj]

(Quelle: )

 

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