Das ist das Ergebnis einer 5-Jahres-Studie, die Forscher aus Chicago im Fachblatt "Psychology and Aging" vorstellen. Sie hatten knapp 230 Freiwillige zwischen 50 bis 68 Jahren zu ihrer Selbstwahrnehmung bezüglich Einsamkeit befragt. Bei den Probanden, die sich als einsam eingestuft hatten, stieg in den folgenden Jahren der Blutdruck signifikant an. Andere Faktoren wie Alkoholkonsum, Ernährung, Gewicht oder Stress konnten die Forscher ausschließen. Der Zusammenhang liege in einer übertriebenen Ängstlichkeit bei sozialen Verbindungen. Charakteristisch für Einsamkeit sei der Drang, mit anderen Kontakt aufzunehmen. Da dies stets mit Furcht vor Ablehnung einhergehe, könnte dies die Ursache für physiologische Veränderungen einschließlich des erhöhten Blutdrucks sein. [mst]
(Quelle: Science Daily)
Beiträge zum Nachhören
Forschung Aktuell
Sternzeit 10. Februar 2012
Sendezeit: 10.02.2012, 16:57
Haihaut im Strömungskanal
Sendezeit: 10.02.2012, 16:50
Schon vor 3000 Jahren rodeten Menschen den Regenwald
Sendezeit: 10.02.2012, 16:45
dradio-Recorder
im Beta-Test: