Das ist das Fazit einer Studie von Forschern des Institute for Health Research, die auf der Jahrestagung der Society of Endocrinology in Manchester vorgestellt wurde. Im Laufe der Schwangerschaft geht das räumliche Erinnerungsvermögen von Frauen demnach stark zurück. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der veränderte Hormonspiegel während der Schwangerschaft bestimmte Regionen im Gehirn beeinträchtigt, die für die Erinnerung zuständig sind. Die genauen Zusammenhänge seien jedoch noch unklar. Den Forscher zufolge setzt die Erinnerungsschwäche im vierten Schwangerschaftsmonat ein und dauert bis drei Monate nach der Geburt an. [mst]
(Quelle: Society for Endocrinology)
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