Bei älteren Ehepaaren kommen Demenzerkrankungen unverhältnismäßig oft bei beiden Partnern vor. Das geht aus einer Langzeitstudie US-amerikanischer Forscher hervor, die im Journal of the American Geriatrics Society vorgestellt wird. Die Forscher hatten rund 1200 Paare jahrelang beobachtet. Dabei sahen die, dass sobald bei einem Partner eine Demenz festgestellt wurde, der andere zwölf Mal häufiger erkrankte als statistisch zu erwarten sei. Möglicherweise sei dieser Effekt mit der körperlichen und psychischen Belastung der Krankheit zu erklären, die der Partner durch die Erkrankung des anderen ausgesetzt sei, vermuten die Forscher.
[mst]
(Quelle: scienceticker)